Die IG BCE zeigt Flagge

Foto: Christian Burkert

IG BCE verlangt verhandelbares Angebot

Die Chemie-Tarifrunde war bisher geprägt von der Mauertaktik der Arbeitgeber. Die IG BCE erwartet, dass damit bei der dritten Verhandlungsrunde am Donnerstag und Freitag (12./13. März) in Neuss endlich Schluss ist. "Die Arbeitgeber müssen ihren Kurs korrigieren und ein verhandelbares Angebot vorlegen", so Peter Hausmann, Tarifvorstand und Verhandlungsführer der IG BCE. Die IG BCE fordert eine Anhebung der Entgelte um 4,8 Prozent bei einer Vertragslaufzeit von 12 Monaten und die Weiterentwicklung des Tarifvertrags "Demografie und Lebensarbeitszeit".  weiter

Mehr Mitbestimmung – Mehr Frauen

Bei der Gleichstellung im Arbeitsleben zwischen Männern und Frauen muss noch einiges getan werden. In Vorständen großer Unternehmen sitzen meist nur Männer und auch sonst sind zwischen den Geschlechtern deutliche Unterschiede zu erkennen. Doch neue Studien zeigen, dort wo es Mitbestimmung im Betrieb gibt, stehen auch die Frauen besser da. Die IG BCE setzt sich deshalb am Internationalen Frauentag am 8. März gemeinsam mit den anderen Gewerkschaften weiterhin für bessere Chancen für Frauen und weniger Ungleichheit ein.  weiter

Besser mit Tarifvertrag

Neun Prozent mehr Stundenlohn bekommen Frauen, die nach Tarifvertrag bezahlt werden. Das zeigt eine neue Untersuchung des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung. Auch Männer profitieren von Tarifverträgen. Bei ihnen beträgt der Unterschied knapp sieben Prozent.  weiter

Gemeinsam den Standort stärken

Das Bundeswirtschaftsministerium und die drei wichtigsten Organisationen der chemischen Industrie haben in Berlin im Rahmen des Branchendialoges eine schriftliche Vereinbarung geschlossen. Darin setzen sie sich gemeinsam dafür ein, den Chemiestandort Deutschland zu stärken. Das Dokument wurde von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel, dem Präsidenten des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI), Marijn Dekkers, der Präsidentin des Bundesarbeitgeberverbandes Chemie (BAVC), Margret Suckale, und dem Vorsitzenden der G BCE, Michael Vassiliadis, unterzeichnet.  weiter

Strom wollen alle, keiner die Trasse

Norddeutscher Windstrom wird 2020 nach Norwegen fließen – und bei Flaute Wasserkraft zurück. Die Verträge zum Bau des Nord.Link-Kabels sind unterzeichnet. Ein Signal für den für die Energiewende so wichtigen europäischen Strommarkt. Weit im Süden der Republik scheint aber das Einsehen für den unabdingbaren Ausbau des Stromnetzes zu fehlen.  weiter

Chemie-Beschäftigte bekräftigen ihre Forderung

Vor den Tarifverhandlungen am Kongress Palais in Kassel: Rund 500 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus den nordhessischen Chemie-Betrieben demonstrieren vor Beginn der Tarifverhandlungen für eine Anhebung der Entgelte um 4,8 Prozent, eine Weiterentwicklung des Tarifvertrags "Demografie und Lebensarbeitszeit" und den Ausbau des Demografiefonds. IG-BCE-Verhandlungsführer Peter Hausmann auf der Kundgebung: "Wer qualifizierte Arbeitnehmer haben will, muss auch gute Arbeitsbedingungen schaffen!"  weiter

Jetzt noch schnell bewerben!

Bis zum 30. April können sich Betriebsräte noch für den Deutschen Betriebsräte-Preis 2015 bewerben. Die IG BCE war in den letzten Jahren immer mit guten Projekten und aktiven Betriebsräten unter den Nominierten und auch unter den Preisträgern. Der Preis ist eine gute Gelegenheit für Betriebsräte, die Erfolge der eigenen Arbeit öffentlichkeitswirksam zu präsentieren.  weiter

Die Kritik am Mindestlohn ist unbegründet

Der gesetzliche Mindestlohn steht kurz nach Einführung bereits in der Kritik. Doch weder der beklagte bürokratische Aufwand noch die Warnung vor Arbeitsplatzverlusten lassen sich durch Fakten belegen.  weiter (2)

Verhandlungsauftakt ohne konkretes Ergebnis

Die erste Runde der Tarifverhandlungen für die 13.000 Beschäftigten in der Steinkohle sind am Dienstag (10. Februar) in Herne ohne konkretes Ergebnis vertagt worden. Die IG BCE fordert einen spürbaren realen Einkommenszuwachs. Zudem soll eine Absenkung der Jahresvergütung verhindert werden. Die Arbeitgeber legten kein Angebot vor. Die Verhandlungen werden am 11. März in Herne fortgeführt.  weiter

Trotz Schnupfnase zur Arbeit?

Gliederschmerzen, hohes Fieber, Kopfweh - die Grippewelle rollt auf Deutschland zu. Viele Arbeitnehmer gehen dennoch krank zur Arbeit. Um jeden Preis sollte sich aber niemand ins Büro oder in die Werkhalle schleppen. Im eigenen Sinne und in dem der Kollegen. Wir haben zusammengefasst, was Arbeitnehmer beachten sollten.   weiter

Nach oben