© Blitzfang Medien

Tarifrunde Chemie 2015

Forderung beschlossen

Die Chemische Industrie befindet sich in einer guten Verfassung, die Konjunktur läuft stabil und robust auf hohem Niveau. Die IG BCE fordert in der Chemie-Tarifrunde 4,8 Prozent und die Weiterentwicklung Demografie-Tarifverträge. Doch die Arbeitgeber sitzen auf dem Geld, sehen keinen Spielraum für Entgelterhöhungen. „Bei der derzeitigen ablehnenden Haltung der Arbeitgeber zur Forderung zeichnet sich eine lange und harte Tarifrunde ab“, so Peter Hausmann, Tarifvorstand der IG BCE.

  • image description22.01.2015
  • Medieninformation XIX/3

4,8 Prozent und Weiterentwicklung der Demografie-Tarifverträge

Die IG BCE fordert für die 550.000 Beschäftigten in der chemischen Industrie eine Erhöhung der Entgelte um 4,8 Prozent. Das hat die große Tarifkommission der Gewerkschaft am Donnerstag (22. Januar) in Kassel beschlossen. Die Laufzeit des neuen Tarifvertrags soll zwölf Monate betragen. Außerdem will die IG BCE den Tarifvertrag „Lebensarbeitszeit und Demografie“ weiterentwickeln und den bestehenden Demografiefonds ausbauen.  weiter

Gut gesucht ist halb gefunden

Vor Beginn des Ausbildungsjahres wollen viele Schulabgänger die richtige Stelle finden. Das heißt für die meisten erstmal: richtig suchen. Aber zum Glück nicht allein.  weiter

Tarifvertragsparteien retten Flächentarifvertrag

In der jüngsten Tarifauseinandersetzung in der Schuh- und Sportartikelindustrie haben sich die Arbeitgeber um „fünf nach zwölf“ (IG-BCE-Bundestarifsekretär Frieder Weißenborn) doch noch zum Flächentarifvertrag bekannt – und eine Reihe von Entgeltverbesserungen akzeptiert: Zur zweistufigen Lohn- und Gehaltserhöhung kommt eine üppige Einmalzahlung hinzu. Auch die Auszubildenden erhalten eine Einmalzahlung und laufend mehr Geld.  weiter

Das Hans-Böckler-Stipendium

Die Hans-Böckler-Stiftung vergibt pro Jahr etwa 400 Stipendien an junge Menschen. Welche Voraussetzungen Bewerber erfüllen müssen und welche Vorteile das Stipendium bietet, haben wir hier zusammengefasst.  weiter

Bunt statt Braun

Rund 17.000 Demonstranten trafen sich am 12. Januar an der Marktkirche in Hannover, um ein Zeichen gegen die Pegida-Bewegung in Deutschland zu setzen. Nach einem Friedensgebet zogen sie friedlich durch die Stadt bis zum Georgsplatz. Dort sprach unter anderem der Vorsitzende der IG BCE, Michael Vassiliadis.  weiter

  • image description09.01.2015
  • Medieninformation XIX/1

IG BCE ruft zur Teilnahme an Demonstrationen gegen Pegida auf

Die IG BCE ruft zum Protest gegen die geplanten Pegida-Demonstrationen am Montag, 12. Januar auf. „Die Gewerkschaften stehen für ein offenes, tolerantes und vielfältiges Deutschland. Wir dürfen nicht zulassen, dass Ängste gegen Einzelne oder Gruppen geschürt werden mit dem Ziel, unsere Gesellschaft zu spalten und die Menschen gegeneinander aufzuhetzen“, sagt Michael Vassiliadis, Vorsitzender der IG BCE.  weiter

Das ändert sich im neuen Jahr

Zusatzbeitrag, Mindestlohn, Melderecht. Was für Arbeitnehmer, Eltern, Mieter und Rentner im neuen Jahr wichtig ist, haben wir zusammengestellt.  weiter

  • image description16.12.2014
  • Medieninformation XVIII/60

Zukunftspaket geschnürt

In gemeinsamen Sondierungsgesprächen mit dem RWE-Vorstand haben IG BCE und Ver.di ein Tarifpaket geschnürt. Die IG-BCE-Tarifkommission hat die Vereinbarungen am Dienstag (16. Dezember) angenommen. Ralf Sikorski, Mitglied des IG-BCE-Hauptvorstands und des RWE-Aufsichtsrats, bewertet die Einigung als einen "tragfähigen Kompromiss. Entscheidend ist, dass es in einer angespannten Situation gelungen ist, Sicherheit für die Beschäftigten zu erreichen und die Zukunftsfähigkeit des Konzerns zu stärken.  weiter

Den Haustarifvertrag im Visier

Beschäftigte des Labordienstleisters Synlab profitieren vielfältig vom frisch gewählten Betriebsrat. Schon jetzt feiert das Gremium im Synlab-Versorgungszentrum erste Erfolge in puncto Arbeitszeiten und Urlaub. Derzeit entwickeln die Arbeitnehmervertreter eine Betriebsvereinbarung, die für alle beschäftigten Transparenz und Fairness gewährleisten soll.  weiter

Nach oben