IG-BCE-Verhandlungsführer Peter Hausmann und BAVC-Arbeitgeber Hans Carsten Hansen

Foto: Sebastian Berger

2,8 Prozent Entgelterhöhung und 412 Euro mehr für den Demografiefonds

IG BCE und Chemie-Arbeitgeber haben in der vierten Verhandlungsrunde am Freitag (27. März) ein Ergebnis unter Dach und Fach gebracht. Die Entgelte der 550.000 Beschäftigten steigen um 2,8 Prozent, die Ausbildungsvergütungen um 40 Euro. Außerdem wird der betriebliche Demografiefonds von 338 auf 750 Euro pro Beschäftigten und Jahr aufgestockt.  weiter

Das IG-BCE-Jugendforum Nordost siegt im Wettbewerb "Die Gelbe Hand"

Ungewohnte Töne im ehrwürdigen hannoverschen Leibnizsaal: Treibende Rap-Rhythmen und eine coole Live-Performance lassen das Publikum begeistert applaudieren und pfeifen. Mit diesem Rap-Song präsentieren sich die Sieger im diesjährigen Wettbewerb "Die Gelbe Hand": Das IG-BCE-Landesbezirksjugendforum Nordost hat mit seinem Projekt "Wir kreativ gegen Nazis" den ersten Preis im bundesweiten Wettbewerb des Vereins "Mach meinen Kumpel nicht an!" geholt.  weiter (1)

Pläne für zusätzliche CO2-Abgabe: Mibrag-Beschäftigte fürchten um ihre Arbeitsplätze

Sie bangen wieder einmal um ihre Zukunft: Mehr als 1000 Mitarbeiter der Mibrag haben gestern am Tagebau Profen gegen die Pläne von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel protestiert, der eine nationale Klimaschutzabgabe einführen will. Sie befürchten, dass bei bis zu 20 Euro zusätzlichen Kosten pro Tonne Kohlendioxid-Ausstoß die zur Mibrag gehörenden Kraftwerke unrentabel werden und schließen müssten. Was für den Braunkohletagebau in Mitteldeutschland verheerende Folgen hätte.  weiter

  • image description25.03.2015
  • Medieninformation XIX/16

Vassiliadis: "Die Politik riskiert den sozialen Blackout ganzer Regionen."

Der IG BCE-Vorsitzende Michael Vassiliadis hat die Bundesregierung aufgefordert, ihre künftige Energiepolitik grundlegend neu auszurichten. Zum einen dürften nicht noch weitere tausende Arbeitsplätze unnötig verloren gehen. Zum anderen müsse es wieder Ziel der Energiepolitik werden, "eine zuverlässige Energieversorgung ohne politische Preistreiberei sicherzustellen".  weiter

  • image description20.03.2015
  • Medieninformation XIX/12

„Das darf und kann nicht so bleiben.“

Das in der Presse zitierte Vorhaben des Wirtschaftsministeriums, das den Namen „Eckpunktepapier Strommarkt“ trägt, ist für die IG BCE kein umfassend zukunftsfähiges Konzept zur Weiterentwicklung der Energiepolitik. „Insbesondere die einseitigen und untragbaren Zusatzbelastungen der Kohleverstromung“ gefährden nach Einschätzung von Michael Vassiliadis „einen geordneten und langfristigen Strukturwandel“.  weiter

Recht auf mehr

Der Equal Pay Day markiert symbolisch den Entgeltunterschied zwischen Männern und Frauen, der laut Statistischem Bundesamt aktuell 22 Prozent in Deutschland beträgt. Und 22 Prozent eines Jahres sind 79 Tage. Bei gleichem Lohn hätten Frauen bis heute (20. März 2015) umsonst gearbeitet, während Männer schon seit dem 1. Januar für ihre Arbeit bezahlt werden.  weiter

Gemeinsam stark

Vor 70 Jahren gründete sich die erste Einheitsgewerkschaft in Deutschland. Das Prinzip hat sich bewährt: bis heute. Bei einer Konferenz der Hans-Böckler-Stiftung in Kooperation mit dem DGB trafen am 19. März 2015 in Berlin Vertreter der Arbeitnehmer, der Arbeitgeber und aus der Politik aufeinander und diskutierten unter anderem über Tarifeinheit, Mindestlohn und die Zukunft der Gewerkschaftsarbeit.  weiter

  • image description18.03.2015
  • Medieninformation XIX/11

Entscheidungen für Planungssicherheit überfällig

Eine "Beschleunigung im Entscheidungsprozess über die künftige Energiepolitik", verlangt der IG BCE-Vorsitzende Michael Vassiliadis von der Bundesregierung. Auf einer Bezirkskonferenz der IG BCE nannte Vassiliadis am Donnerstag „die anhaltende Unklarheit“ über die längerfristigen energiepolitischen Rahmenbedingungen „ein rasch wachsendes Risiko für Unternehmen und vor allem die Arbeitsplätze“.  weiter

Warnstreiks sorgten für Durchbruch in zähen Verhandlungen

Die IG BCE und die IG Metall haben in der dritten Verhandlung einen Tarifabschluss für die rund 15.000 Beschäftigten in der Tarifgemeinschaft Vattenfall in Deutschland erreicht: Entgelte und Ausbildungsvergütungen erhöhen sich um 2,4 Prozent ab dem 1. April 2015. Zusätzlich erfolgt im Januar 2016 eine Einmalzahlung von 100 Euro, für die Auszubildenden von 50 Euro. Der Vergütungstarifvertrag läuft bis zum 30. September 2016.    weiter (5)

Gegen Rassismus im Betrieb

"Zusammenhalten gegen Rassismus" ist das Motto der Internationalen Wochen gegen Rassismus, die am 16. März beginnen. In seiner Ausdrucksform ist Rassismus facettenreich: er reicht von einem harmlos gemeinten Spruch, hinter dem sich jedoch ein tief verankertes Vorurteil verbirgt, bis zur Beförderung, bei der ein Mitarbeiter mit Migrationshintergrund wiederholt übergangen wurde. Was kann man tun, wenn man mit einer mittelbaren, offenen Diskriminierung konfrontiert ist? Wie sehen die rechtlichen Möglichkeiten aus? Und wie beugt man Rassismus im Betrieb vor?  weiter

Nach oben