Foto: Michael Löwa
Jetzt übernehmen wir!
Mit Diskussionen bis zur letzten Sekunde geht die Bundesjugendkonferenz unter dem Motto "Jetzt übernehmen wir!" zu Ende. Dabei stand der letzte Tag der Beratungen im Zeichen der Bildung. Die Delegierten diskutierten unter anderem die Durchlässigkeit des Bildungssystems und die Fragen, welche Rolle das Thema Gewerkschaften in der Schule spielen soll und wie sich die IG BCE für die Belange von Studierenden einsetzen kann. weiter
Für eine neue Strommarkt-Ordnung
Der IG-BCE-Vorsitzende Michael Vassiliadis hat Sofortmaßnahmen gegen die steigenden Energiepreise gefordert. „Wir brauchen ein schnell wirkendes Aktionsprogramm, das ist eine zentrale Aufgabe für den nächsten Bundestag. Die unterschiedliche Preisentwicklung in den USA und Europa geht auf Kosten der Wettbewerbsfähigkeit und bedroht Arbeitsplätze. Es besteht hoher Handlungsdruck, denn die so genannte Preisbremse des Bundesumweltministers funktioniert nicht“, sagte Vassiliadis auf der ersten Betriebsrätekonferenz des Innovationsforums Energiewende. weiter
22.05.2013- Medieninformation XVII/23
Tarifpaket geschnürt
Die Einkommen der rund 10.000 Beschäftigten in der Kali- und Steinsalzindustrie werden um 3,0 Prozent angehoben. Darauf, sowie auf eine Anhebung der Sockelbeträge um 45 Euro, eine Einmalzahlung von 600 Euro und die Verbesserung der Bonusregelung für IG-BCE-Mitglieder haben sich IG BCE und Arbeitgeber in der vierten Verhandlungsrunde in Göttingen geeinigt. Die große IG-BCE-Tarifkommission hat dem Ergebnis am Mittwoch (22. Mai) zugestimmt. weiter
Modeproduzenten verpflichten sich zu mehr Sicherheit für Textilarbeiter
Drei Wochen nach dem Einsturz eines Fabrikgebäudes in Bangladesch verpflichten sich deutsche und internationale Unternehmen durch ein Abkommen mit dem internationalen Gewerkschaftsverband IndustriAll Global Union zu mehr Sicherheit in der Modeproduktion. Die Vereinbarung soll Millionen Textilarbeitern in Bangladesch ungefährliches Arbeiten ermöglichen, indem Brandschutz und Gebäudesicherheit deutlich verbessert werden. weiter
Immer weniger Betriebe bilden aus
Nur noch jedes fünfte Unternehmen in Deutschland bildet aus. Mit 21,7 Prozent hat die Ausbildungsbetriebsquote den niedrigsten Stand seit 1999 erreicht. Und 76.000 junge Menschen haben 2012 keine Lehrstelle bekommen. Das geht aus dem heute (15. Mai) vorgestellten Berufsbildungsbericht der Bundesregierung hervor. "Das ist ein Armutszeugnis mit Blick auf den sich verschärfenden Fachkräftebedarf", sagt Edeltraud Glänzer, Mitglied im geschäftsführenden Hauptvorstand der IG BCE. weiter
"Ein Kreis, aus dem man nicht herauskommt"
Stefanie Will ist Chemielaborantin bei der KVP in Kiel, die zum Bayer-Konzern gehört. Sie hat dort 2008 mit einem befristeten Vertrag von einem Jahr angefangen und anschließend zwei Mal einen weiteren Vertrag von je eineinhalb Jahren bekommen. Seit einem halben Jahr ist die 27-Jährige fest angestellt – und spürt jetzt, wie hoch der Druck unter der befristeten Anstellung war. weiter
Job auf Zeit
Jede zweite Neueinstellung hat ein Verfallsdatum. Vor allem junge Arbeitnehmer kennen den Jobeinstieg heute nur noch mit einem befristeten Arbeitsvertrag. Für viele Arbeitgeber ist die Befristung ein Instrument für mehr Flexibilität. Für die Beschäftigten macht sie Lebens- und Familienplanung fast unmöglich. weiter
Arbeitgeber legen kein konkretes Angebot vor
Ohne Ergebnis wurde die erste Runde der Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der Papierindustrie am Dienstag (14.5.) in Darmstadt vertagt. Die Arbeitgeber signalisierten zwar Gesprächsbereitschaft, ein konkretes Angebot legten sie aber nicht vor. Die IG BCE fordert eine Erhöhung der Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen in der deutschen Papierindustrie um 5,5 Prozent. weiter
Meine Stimme fürs Revier
Unter dem Motto "Werde laut für die Lausitz!" ruft die IG BCE gemeinsam mit einem Netzwerk Lausitzer Verbände zu einer großen Demonstration für den Kohleabbau am 22. Mai in Cottbus auf. „Der Schlüssel für die weitere industrielle Entwicklung der Lausitz ist die Braunkohle", sagt Ulrich Freese, stellvertretender Vorsitzender der IG BCE. Denn mehr als 8.300 Menschen arbeiten in der Lausitz direkt in den Braunkohleunternehmen. Zusammen mit den Zulieferbetrieben leben 22.000 Familien in der ostdeutschen Region von der Förderung und Verstromung der Braunkohle. weiter



