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Arbeitgeber spielen mit dem Feuer

Die Tarifverhandlungen für die 550.000 Beschäftigten in der chemischen Industrie sind am Dienstag (24. Februar) in Kassel ohne Ergebnis geblieben. Die Arbeitgeber legten kein Angebot vor. Die Gespräche werden am 12. und 13. März in Neuss fortgesetzt. Die IG BCE fordert eine Anhebung der Entgelte um 4,8 Prozent bei einer Vertragslaufzeit von zwölf Monaten. Außerdem will die Gewerkschaft den Tarifvertrag „Demografie und Lebensarbeitszeit“ weiter entwickeln und den Demografiefonds ausbauen.  weiter

Gemeinsam den Standort stärken

Das Bundeswirtschaftsministerium und die drei wichtigsten Organisationen der chemischen Industrie haben in Berlin im Rahmen des Branchendialoges eine schriftliche Vereinbarung geschlossen. Darin setzen sie sich gemeinsam dafür ein, den Chemiestandort Deutschland zu stärken. Das Dokument wurde von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel, dem Präsidenten des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI), Marijn Dekkers, der Präsidentin des Bundesarbeitgeberverbandes Chemie (BAVC), Margret Suckale, und dem Vorsitzenden der G BCE, Michael Vassiliadis, unterzeichnet.  weiter

Strom wollen alle, keiner die Trasse

Norddeutscher Windstrom wird 2020 nach Norwegen fließen – und bei Flaute Wasserkraft zurück. Die Verträge zum Bau des Nord.Link-Kabels sind unterzeichnet. Ein Signal für den für die Energiewende so wichtigen europäischen Strommarkt. Weit im Süden der Republik scheint aber das Einsehen für den unabdingbaren Ausbau des Stromnetzes zu fehlen.  weiter

Chemie-Beschäftigte bekräftigen ihre Forderung

Vor den Tarifverhandlungen am Kongress Palais in Kassel: Rund 500 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus den nordhessischen Chemie-Betrieben demonstrieren vor Beginn der Tarifverhandlungen für eine Anhebung der Entgelte um 4,8 Prozent, eine Weiterentwicklung des Tarifvertrags "Demografie und Lebensarbeitszeit" und den Ausbau des Demografiefonds. IG-BCE-Verhandlungsführer Peter Hausmann auf der Kundgebung: "Wer qualifizierte Arbeitnehmer haben will, muss auch gute Arbeitsbedingungen schaffen!"  weiter

Jetzt noch schnell bewerben!

Bis zum 30. April können sich Betriebsräte noch für den Deutschen Betriebsräte-Preis 2015 bewerben. Die IG BCE war in den letzten Jahren immer mit guten Projekten und aktiven Betriebsräten unter den Nominierten und auch unter den Preisträgern. Der Preis ist eine gute Gelegenheit für Betriebsräte, die Erfolge der eigenen Arbeit öffentlichkeitswirksam zu präsentieren.  weiter

Die Kritik am Mindestlohn ist unbegründet

Der gesetzliche Mindestlohn steht kurz nach Einführung bereits in der Kritik. Doch weder der beklagte bürokratische Aufwand noch die Warnung vor Arbeitsplatzverlusten lassen sich durch Fakten belegen.  weiter (2)

Verhandlungsauftakt ohne konkretes Ergebnis

Die erste Runde der Tarifverhandlungen für die 13.000 Beschäftigten in der Steinkohle sind am Dienstag (10. Februar) in Herne ohne konkretes Ergebnis vertagt worden. Die IG BCE fordert einen spürbaren realen Einkommenszuwachs. Zudem soll eine Absenkung der Jahresvergütung verhindert werden. Die Arbeitgeber legten kein Angebot vor. Die Verhandlungen werden am 11. März in Herne fortgeführt.  weiter

Trotz Schnupfnase zur Arbeit?

Gliederschmerzen, hohes Fieber, Kopfweh - die Grippewelle rollt auf Deutschland zu. Viele Arbeitnehmer gehen dennoch krank zur Arbeit. Um jeden Preis sollte sich aber niemand ins Büro oder in die Werkhalle schleppen. Im eigenen Sinne und in dem der Kollegen. Wir haben zusammengefasst, was Arbeitnehmer beachten sollten.   weiter

Eine neue Politik für Griechenland und Südeuropa

Die Wahl einer neuen Regierung in Griechenland Ende Januar war auch ein Votum gegen die Wirtschaftspolitik, die ökonomisch nicht erfolgreich war und die für Millionen von Menschen eine soziale Katastrophe bedeutet. Zu einseitig setzt die derzeitige Wirtschafts- und Finanzpolitik der EU auf Strukturreformen in der Sozialpolitik und an den Arbeitsmärkten, auf Konsolidierung und Kontraktion. "Sie setzt keine Impulse für Investition, Wachstum und Innovation", heißt es in einer Resolution, die der Hauptvorstand der IG BCE am Montag (9. Februar) verabschiedet hat.  weiter

Hoffmann und Vassiliadis überreichen Wirtschaftsminister Gabriel 125.000 Unterschriften

Die Gewerkschaften streiten für eine Neuorientierung in der Energiepolitik. Über 125.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, insbesondere Beschäftigte aus der Industrie und der Energieerzeugung, bekräftigten in den vergangenen Wochen diese Forderung mit ihrer Unterschrift.  Der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann, der IG-BCE-Vorsitzende Michael Vassiliadis sowie rund 70 Betriebsräte und Jugend- und Auszubildendenvertreter haben Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel die Listen am Mittwoch in Berlin überreicht.  weiter (1)

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