• 20.04.2018
  • Medieninformation XXII/11
Halbzeit bei den Betriebsratswahlen

IG BCE erreicht 82 Prozent der Mandate

Die IG BCE hat ihr starke Position in den Betrieben bei den Betriebsratswahlen erneut gefestigt. Nach einer Zwischenauszählung von Mitte April liegt der Mandatsanteil für die IG BCE bei rund 82 Prozent. „Wir erfahren starken Zuspruch in den Betrieben. Das zeigt, dass wir mit unserer Politik und unseren Themen den Nerv der Beschäftigten treffen“, sagt Edeltraud Glänzer, stellvertretende Vorsitzende der IG BCE.

Betriebsratswahl - Für uns
20.04.2018
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Rund 40 Prozent der 3400 Betriebe im Organisationsbereich der IG BCE haben inzwischen ihren Betriebsrat gewählt. Die Wahlbeteiligung lag bei rund 70 Prozent.

In etlichen Betrieben hat die IG BCE die Zahl der Mandate ausgebaut. So gewann die Gewerkschaft bei der BASF ein Mandat hinzu, sie stellt jetzt 47 von 55 Betriebsräten. Fast 23.000 Beschäftigte stimmten dort für die IG BCE, was einem Stimmanteil von knapp 84 Prozent entspricht. Die BASF ist der größte Betrieb im Organisationsbereich der IG BCE.

Zuwächse gab es auch in Betrieben von Bayer. In Leverkusen gewann die IG BCE ein Mandat hinzu - und das in einem Gremium, das wegen der Ausgliederung von Covestro um zwei Sitze kleiner geworden war. Am Bayer-Standort Wuppertal gewann die IG BCE zwei Sitze hinzu und stellt im neuen Betriebsrat wieder die stärkste Kraft. Am Standort Berlin konnte die IG BCE ihren Stimmanteil um fünf Prozent steigern und ebenfalls ein Mandat gewinnen.

Jeweils einen Sitz mehr erreichte die Gewerkschaft bei Evonik in Marl sowie in Darmstadt, ebenso bei Goodyear in Hanau. Bei Conti in Korbach wuchs der Betriebsrat von 23 auf 25 Sitze - beide zusätzlichen Mandate gingen an die IG BCE.

Ihre traditionellen Hochburgen konnte die IG BCE souverän verteidigen. In den neun RAG-Betrieben an der Ruhr, der Saar und in Ibbenbüren gewannen IG-BCE-Mitglieder 84 von 87 Mandaten – ein Anteil von fast 97 Prozent. Bei RWE Power errangen die Kandidaten der IG BCE an acht Standorten 212 von 216 Mandaten. Das sind mehr als 98 Prozent.

Die Wahlphase dauert noch bis Ende Mai, endgültige Ergebnisse liegen erst danach vor.

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