• 03.02.2017
  • Medieninformation XXI/3
IG BCE startet ins Gewerkschafts-Wahljahr

Mit Demokratie gegen Populisten

Mit den ersten Delegiertenkonferenzen in den Bezirken Mainz, Moers und Mittelrhein startet die IG BCE am Samstag (4. Februar) in das gewerkschaftliche Wahljahr. Bis Ende Mai wählen rund 4000 Delegierte 44 neue Bezirks- und acht Landesbezirksvorstände, sie stimmen über Anträge ab und entsenden die 400 Delegierten für den Gewerkschaftskongress im Oktober.

Christian Burkert

Wahlen Delegierte wählen beim IG-BCE-Gewerkschaftskongress 2013 den Hauptvorstand.

„Die Konferenzen sind ein großer Schritt in den Vorbereitungen zu unserem Gewerkschaftskongress. Die Basis hat das Wort und entscheidet über die künftige politische Richtung unserer Gewerkschaft. Das ist gelebte Demokratie“, sagt Michael Vassiliadis, Vorsitzender der IG BCE.

Neben Themen wie Digitalisierung, Rente, Tarifpolitik, Energiewende und Entlastung von Arbeitnehmern beschäftigen die Gewerkschafter auch die Zunahme von populistischen Kräften und die amerikanische Abschottungspolitik unter Präsident Donald Trump.

„Populisten versuchen aus der Verunsicherung vieler Menschen politisch Kapital zu schlagen und Donald Trump steht schon jetzt für eine neue Ära der Rücksichtslosigkeit in Amerika. Abschottung statt fairer Handel – das geht auch gegen uns. Konfrontation und Protektionismus gefährdet Arbeitsplätze und Wohlstand auch in Deutschland“, sagt Michael Vassiliadis und fordert Lehren aus der „Trump-Show“ zu ziehen: „Immer mehr Menschen haben das Gefühl, wirtschaftlich zu kurz zu kommen und dass ihre Sorgen von der Politik nicht verstanden werden. Wir brauchen deshalb eine ernsthafte Debatte um ein nachhaltiges und soziales Wirtschaftsmodell. Wir müssen dafür sorgen, dass die Globalisierung fair gestaltet wird.“   

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