• 14.11.2013
  • Medieninformation XVII/56
Stellenabbau bei RWE

"Wir sind nicht in der Bingo-Halle"

Hannover. Zum angekündigten Stellenabbau bei RWE erklärt Peter Hausmann, im geschäftsführenden IG-BCE-Hauptvorstand für die Tarifpolitik zuständig: „RWE wirft mit Zahlen um sich, als befänden wir uns in einer Bingo-Spielhalle. Diese Politik fördert nicht gerade das Vertrauen in die Weitsicht des Managements. Es ist unerträglich, wie auf den Nerven der Beschäftigten herumgetrampelt wird."

RWE

Zentrale des Energiekonzerns RWE in Essen. Zentrale des Energiekonzerns RWE in Essen.
14.11.2013
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Hausmann weiter: "Am 11. Dezember werden Verhandlungen über einen Beschäftigungssicherungsvertrag aufgenommen. Die bestehende Regelung stellt sicher, dass es bis Ende 2014 keine betriebsbedingten Kündigungen geben wird. Wir wollen, dass das auch in Zukunft so bleibt. Niemand fällt ins Bergfreie – das ist unser Ziel, dafür werden wir kämpfen. Es kann nicht sein, dass die Beschäftigten die Zeche für eine verfehlte Konzernstrategie zu zahlen haben.“

Der Energieriese RWE will bis 2016 weitere 6750 Stellen abbauen. Das kündigte Personalvorstand Uwe Tigges am Donnerstag (14. November) in Essen an.

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