• 25.02.2013
  • Medieninformation XVII/13
Tarife / Abschluss bei RWE

Entgelte steigen in zwei Stufen um 2,75 und 1,75 Prozent

Kräftige Einmalzahlungen /
Beschäftigungssicherung verlängert

Hannover. Der Tarifkonflikt bei RWE wurde in der vierten Verhandlungsrunde beigelegt. Die Entgelte der 30.000 Beschäftigten steigen in zwei Stufen um 2,75 und 1,75 Prozent, außerdem gibt es zwei Einmalzahlungen von je 250 Euro. Der Tarifvertrag zur Beschäftigungssicherung ist zunächst bis Ende 2014 verlängert, Verhandlungen über eine Anschlussregelung werden unverzüglich aufgenommen. Die Übernahme von Ausgebildeten wollen Arbeitgeber und Gewerkschaften zeitnah regeln.

Volker Werner/Fotolia

Strommasten
25.02.2013

IG-BCE-Verhandlungsführer Holger Nieden: „Das war keine einfache Runde und alles andere als ein Selbstläufer. Der Abschluss ist insgesamt tragfähig, die Komponenten sind in sich stimmig. In der Tarifkommission ist das Ergebnis auf breite Zustimmung gestoßen. Jetzt geht es noch darum, die Übernahme nach der Ausbildung fair zu regeln. Wir lassen hier nicht nach.“

Das Ergebnis im Einzelnen:

  • Für Januar 2013 gibt es eine Einmalzahlung von 250 Euro.
  • Rückwirkend zum 1. Februar 2013 werden die Entgelte um 2,75 Prozent angehoben.
  • Vom 1. Februar 2014 an steigen die Entgelte um weitere 1,75 Prozent, zudem gibt es eine Einmalzahlung von 250 Euro. Der Tarifvertrag gilt bis zum 31. Dezember 2014.
  • Der Tarifvertrag zur Beschäftigungssicherung wird bis Ende 2014 verlängert. Arbeitgeber und Gewerkschaften haben sich verpflichtet, unverzüglich Verhandlungen über eine Nachfolgeregelung aufzunehmen. Ziel ist, bis Ende 2013 zu einem Ergebnis zu kommen.
  • Arbeitgeber und Gewerkschaften wollen unverzüglich Verhandlungen über die Übernahme von Ausgebildeten aufzunehmen und noch in diesem Frühjahr zu einer Vereinbarung zu kommen

Bei RWE habe sich die beiden Gewerkschaften IG BCE und ver.di zu einer Tarifgemeinschaft zusammengeschossen.

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