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04.11.2011

Konzernumbau E.ON

IG BCE fordert Tarifvertrag zum Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen

Die gemeinsame Verhandlungskommission der Gewerkschaften IG BCE und ver.di fordert für alle Gesellschaften im E.ON-Konzern einen Tarifvertrag zur Beschäftigungs- und Standortsicherung, der betriebsbedingte Kündigungen ausschließt und Beschäftigung sichert.

IG-BCE-Verhandlungsführer Holger Nieden: "Die Zeit ist reif für einen Dialog der Vernunft. Wir wollen Sicherheit für die Beschäftigten schaffen und die Gewissheit, dass keiner seinen Job durch Kündigung verliert. Das ist machbar. Dazu muss E.ON jetzt mit uns an einen Tisch. Im Sinne einer sozialpartnerschaftlichen Kultur wollen wir gemeinsame Lösungen erarbeiten. Wir werden das Unternehmen zu Tarifgesprächen einladen, um zu sozialverträglichen Lösungen zu kommen."

Das E.ON-Projekt 2.0 soll zu einer grundlegenden Umstrukturierung des gesamten Konzerns führen. Das hätte erhebliche Auswirkungen auf die Arbeitsplätze und die soziale Sicherheit der Beschäftigten. Weltweit sollen - so das Unternehmen bislang - bis zu 11.000 Arbeitsplätze bei E.ON auf dem Prüfstand stehen, davon alleine etwa 6.000 in Deutschland. Der E.ON-Vorstand schließt bisher betriebsbedingte Kündigungen nicht aus.