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23.11.2009

Chemie / Forderungsempfehlung

Chancen für Beschäftigung nutzen

Hamburg/Hannover. "Chancen für Beschäftigung nutzen" - unter dieses Motto hat der IG-BCE-Hauptvorstand die Forderungsempfehlung für die Chemie-Tarifrunde 2010 gestellt. Schwerpunkte sind die Sicherung der Arbeitsplätze und gute Berufsperspektiven für junge Leute. Außerdem geht es um eine angemessene Erhöhung der Einkommen. Die Laufzeit des neuen Tarifvertrags soll höchstens zwölf Monate betragen.

Peter Hausmann, im geschäftsführenden IG-BCE-Hauptvorstand für die Tarifpolitik verantwortlich: "Auch und gerade in der Krise ist es wichtig, dass wir an unseren langfristigen tarifpolitischen Zielen festhalten. Wir wollen gute Arbeit zu fairen Bedingungen, wir wollen Arbeitsplätze sichern und mehr Chancen für Beschäftigung. Und selbstverständlich wollen wir auch etwas für die Einkommensentwicklung zu tun."

Die Empfehlung des IG-BCE-Hauptvorstands ist die Grundlage für die Forderungsdiskussion in den rund 1900 Betrieben der chemischen Industrie. Diese Debatte wird in den elf regionalen Tarifkommissionen zusammengeführt und zu Forderungsbeschlüssen verdichtet. Ein Termin für den Verhandlungsauftakt steht noch nicht fest. Aller Voraussicht nach beginnen die Gespräche im Frühjahr 2010.

Die Chemie-Tarifverträge gelten für rund 550.000 Beschäftigte, die Laufzeiten enden regional unterschiedlich. In den Tarifbezirken Rheinland-Pfalz, Nordrhein und Hessen laufen die derzeitigen Entgeltverträge bis zum 31. März 2010, in Westfalen, Bayern, Baden-Württemberg, Niedersachsen/Bremen, Schleswig-Holstein/Hamburg und Berlin bis zum 30. April, im Saarland und Ost bis zum 31. Mai.