Für bezahlbaren Strom und gute Arbeitsplätze

Hoffmann und Vassiliadis überreichen Wirtschaftsminister Gabriel 125.000 Unterschriften

Die Gewerkschaften streiten für eine Neuorientierung in der Energiepolitik. Über 125.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, insbesondere Beschäftigte aus der Industrie und der Energieerzeugung, bekräftigten in den vergangenen Wochen diese Forderung mit ihrer Unterschrift.  Der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann, der IG-BCE-Vorsitzende Michael Vassiliadis sowie rund 70 Betriebsräte und Jugend- und Auszubildendenvertreter haben Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel die Listen am Mittwoch in Berlin überreicht.

© Blitzfang Medien
04.02.2015
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DGB-Vorsitzender Reiner Hoffmann: „Über 125.000 Unterschriften "Für bezahlbaren Strom und gute Arbeitsplätze" sprechen eine deutliche Sprache. Wir erwarten, dass das Votum der Beschäftigten bei den anstehenden Entscheidungen Gehör findet. Die Energiewende muss künftig stärker an sozialen und ökonomischen Faktoren ausgerichtet sein. Es geht darum, für eine ausgewogene Balance mit ökologischen Erfordernissen zu sorgen. Hier steht nicht allein der Wirtschaftsminister in der Pflicht. Deshalb gehören auch die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsidenten zu den Adressaten unserer Aktion.“

  • Unterschriftenaktion
    Foto: 

    Simone M. Neumann

    Mitte November 2014 startete die IG BCE die Unterschriftenaktion "Für bezahlbaren Strom und gute Arbeitsplätze".

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IG-BCE-Vorsitzender Michael Vassiliadis: „Wir brauchen die Innovationskraft gerade der energieintensiven Industrie für eine erfolgreiche Energiewende. Deshalb darf die Energiepolitik Arbeitsplätze in diesen Branchen nicht riskieren, sondern muss sie im Gegenteil sichern und fördern. Wir wollen eine Energiewende mit Wachstum und Klimaschutz. Wir wollen eine Energiepolitik, die mit Stetigkeit und Verlässlichkeit wesentliche Voraussetzungen für langfristige Investitionsentscheidungen schafft, gerade auch für die fossilen Energien. Denn sie bringen Preisstabilität und Versorgungssicherheit in die Energiewende ein.“

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