Urlaub

Mehr als Jugendbespaßung

Sportbootführerschein an der Ostseeküste oder Schnorcheln in Griechenland: Die Fejo organisiert kostengünstige Urlaubsangebote für junge Gewerkschaftsmitglieder. Spaß und Gemeinschaft gibt es gratis.

Morten Strauch

01.06.2016
  • Von: Michaela Ludwig
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Günstige Jugendreisen mit pädagogischer Begleitung – dafür steht die Fejo, eine Tochtergesellschaft der IG BCE, seit 50 Jahren. Mit ihr fahren jedes Jahr rund 700 Jugendliche nach Griechenland, Irland und Kapstadt, zum Ski- und Snowboardfahren nach Wagrain und Radstadt sowie im Sommerhalbjahr ins Jugenddorf Grömitz, wo sie nebenbei den Sportboot-, Pkw- oder Motorradführerschein erwerben können. Die Urlaubsangebote sind weitaus mehr als reine Jugendbespaßung. Die Reisen sind ausgerichtet an den Interessen der Jugendlichen mit einem Mix aus Sport, Kultur und Gemeinschaftsaktivitäten wie grillen oder Lagerfeuer am Strand. Entscheidend ist auch der gute Betreuungsschlüssel. So planen Freizeitleiter vor Ort den Reiseverlauf gemeinsam mit den Jugendlichen und kümmern sich um alle organisatorischen Fragen.

Für das Atmosphärische sind die ehrenamtlichen Freizeithelfer verantwortlich: Sie geben Ausgehtipps und kennen die besten Buchten zum Schnorcheln. Doch es gehört mehr dazu. »Für uns ist es wichtig, Gewerkschaft erlebbar zu machen, indem wir den Gruppen gewerkschaftliche Werte wie Solidarität und Miteinander vermitteln«, so Olaf Wischnewski, Leiter des Jugenddorfs Grömitz.

Gegründet 1958, organisierte die Fejo in ihren Anfangsjahren die Kinderferienbetreuung für die Bergwerkgesellschaften. War es zu der Zeit noch ein Massenurlaub, wurden die Gruppen im Laufe der Jahre kleiner. Die Unterbringung wechselte vom Campingplatz über Schulheime hin zu Hotels. Damit wurde das Angebot den Reisegewohnheiten der Jugendlichen angepasst.

Mit Sprachkursen in Kapstadt oder Lehrgängen zum Sportbootführerschein in Grömitz entwickeln sich die Reisen heute eher in Richtung Weiterbildung. Finanziert werden die Angebote damals wie heute durch Unternehmensspenden und Zuschüsse von Land und Kommunen. Damit sind sie konkurrenzlos günstig und erschwinglich für Auszubildende. Viele der Teilnehmenden sind Jugend- und Auszubildendenvertreter oder anderweitig in der IG BCE aktiv. Doch der Mitgliedsausweis ist kein Muss. Im Gegenteil, auch Schüler und Studenten sind willkommen.

»Dies ist ein super Angebot, um junge Menschen von der IG BCE zu überzeugen «, sagt Michael Porschen, Leiter der Abteilung Junge Generation bei der IG BCE. »Keine andere Gewerkschaft bietet etwas Vergleichbares.«

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