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Mindestlohn

Erhöhung des Mindestlohns

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Der gesetzliche Mindestlohn ist zum 1. Januar 2017 erstmals angepasst worden. Er steigt um 34 Cent von 8,50 Euro auf 8,84 Euro brutto pro Stunde. Das bringt einem Vollzeitbeschäftigten ein Plus von rund 55 Euro im Monat gegenüber dem bisherigen Satz.  weiter

Der gesetzliche Mindestlohn und die Übergangsregelungen

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8,50 Euro – das ist für das Bundesarbeitsministerium die „Zahl des Monats“.  So hoch wird der Mindestlohn in Deutschland ab dem 1. Januar 2015 sein. 3,7 Millionen Arbeitnehmer – meist Frauen – werden davon profitieren. Das jüngste Gesetzespaket, das der Bundestag am 3. Juli verabschiedet hat,  bringt jedoch nicht nur Niedriglöhnern Vorteile. Auch für einige Besserverdienende wirkt er sich der Mindestlohn positiv aus. Wir beantworten die wichtigsten Fragen.  weiter

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Hart erkämpft – der Weg zum Mindestlohn

Es war ein langer Weg, aber er hat sich gelohnt: Ab 1. Januar gilt in Deutschland der gesetzliche Mindestlohn von 8,50 Euro. Für ihn kämpften die Gewerkschaften seit Jahren. Der DGB startete deshalb 2007 seine Mindestlohnkampagne. Die ersten Branchen-Mindestlöhne gab es sogar schon vor 18 Jahren. Was auf dem Weg bis zum Mindestlohn alles passiert ist, welche Regelungen vorher galten und was ab 2015 neu ist, zeigt unsere Zeitleiste. weiter

Die Zeit der Dumpinglöhne geht zu Ende

Zehn Jahre lang haben die Gewerkschaften für ihn gekämpft, jetzt hat ihn der Bundestag endlich beschlossen: Der gesetzliche Mindestlohn von 8,50 Euro kommt zum 1. Januar 2015. "Das ist ein Riesenerfolg", sagt Michael Vassiliadis, Vorsitzender der IG BCE in der Neuen Osnabrücker Zeitung. "Die Zeit der Dumpinglöhne geht zu Ende."  weiter

"Arbeit hat in Deutschland ihren Wert"

Andrea Nahles ist sich sicher: Fünf Millionen Menschen profitieren vom Mindestlohn, können nicht mehr mit Dumpinglöhnen abgespeist werden.  weiter

Mindestlohn gefährdet keine Arbeitsplätze

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Arbeitsplatzverluste durch den Mindestlohn wird es laut einer von der Hans-Böckler-Stiftung (HBS) geförderten Studie nicht geben. Die Auswertung der Branchenmindestlöhne in Deutschland zeigt danach ebenfalls keine negativen Beschäftigungseffekte. Außerdem müsse für weiterhin gute Löhne das Tarifsystem gestärkt werden.  weiter

Ohne Wenn und Aber

Der Gesetzentwurf der Bundesregierung für einen flächendeckenden Mindestlohn von 8,50 Euro beschäftigt heute (5. Juni) erstmals den Bundestag. Darin vorgesehen sind Ausnahmen für Jugendliche bis 18, Langzeitarbeitslose und Praktikanten. Die IG BCE und der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) lehnen das entschieden ab und fordern einen Mindestlohn für alle Beschäftigten. "Altersabhängige Ausnahmen sind absurd: Da könnte man ihn ja auch von der Schuhgröße bestimmen lassen", sagt Michael Vassiliadis, Vorsitzender der IG BCE.  weiter

Mindestlohn wirkt schon vor Einführung

Der gesetzliche Mindestlohn zeigt bereits vor seiner Einführung Wirkung. So seien laut einer Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) die allgemeinverbindlichen Branchenmindestlöhne 2013 zwischen 2 und 14 Prozent angehoben worden. In 11 von 14 Branchen mit Mindestlöhnen lagen die untersten Gehaltsstufen damit bereits über der Schwelle von 8,50 Euro.  weiter

Mindestlohnpaket steht

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Zum 1. Januar 2015 soll er kommen, der bundesweite gesetzliche Mindestlohn von 8,50 Euro. Nach monatelangem Tauziehen hat Arbeitsministerin Nahles das Mindestlohnpaket am Mittwoch (19. März) geschnürt. Tarifvertragliche Regelungen können bis Ende 2016 noch abweichen. Die geplante Altersbeschränkung beim Mindestlohn lehnt die IG BCE entschieden ab.  weiter

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