"Start in den Beruf"

Qualifizierung - ein Schlüssel zur Integration

Die Berufsqualifizierung für junge Flüchtlinge stand im Mittelpunkt des Besuchs von Michael Vassiliadis, Vorsitzender IG BCE, bei Evonik in Marl. Auf Einladung von Evonik-Arbeitsdirektor Thomas Wessel sprach Vassiliadis mit Teilnehmern und Ausbildern des Projekts "Start in den Beruf für Flüchtlinge" und besichtigte die Elektronik-Werkstatt sowie die Laboratorien der Ausbildung in Marl.

Evonik

G-BCE-Vorsitzenden Michael Vassiliadis (3.v.r.) besuchte as Projekt "Start in den Beruf für Flüchtlinge" in Marl. IG-BCE-Vorsitzenden Michael Vassiliadis (3.v.r.) besuchte auf Einladung von Evonik-
Personalvorstand und Arbeitsdirektor Thomas Wessel (2.v.r.) das Projekt "Start in den Beruf
für Flüchtlinge" in Marl.

"Die Integration der Flüchtlinge stellt unser Land vor eine große Herausforderung. Ein entscheidender Schritt für das Gelingen ist die berufliche Qualifizierung. Wir haben deshalb gemeinsam mit den Arbeitgebern unser schon länger laufendes Programm 'Start in den Beruf‘ erweitert. Es ist gut, dass Evonik, die Steag und Vivawest dieses Projekt nachhaltig unterstützen. Diese drei Unternehmen setzen ein Beispiel auch für andere", unterstrich Vassiliadis.

Seitens des Kooperationspartners Vivawest nahm Geschäftsführer und Arbeitsdirektor Ralf Giesen und von der Steag Mitglied der Geschäftsführung und Arbeitsdirektor Alfred Geißler an dem Ortstermin teil.   

Ziel des von den Sozialpartnern der chemischen Industrie ins Leben gerufenen Programms "Start in den Beruf" ist es, Jugendliche, die noch nicht ausbildungsfähig sind, für eine Ausbildung zu qualifizieren. Im Durchlauf 2015/16 hat Evonik zusätzlich zu den geplanten Plätzen ein Angebot speziell für jugendliche Flüchtlinge geschaffen.   

"Das Programm 'Start in den Beruf' hat sich als Brücke in den Arbeitsmarkt bewährt. Maßnahmen wie diese können einen wichtigen Beitrag zur Integration von Flüchtlingen in die Arbeitswelt leisten", betonte Evonik-Personalvorstand und Arbeitsdirektor Thomas Wessel.   

Bundesweit stellt Evonik im Programm 2015/16 insgesamt 30 zusätzliche Plätze für junge Flüchtlinge in "Start in den Beruf" zur Verfügung, davon 23 am Standort Marl. Fünf Jugendliche haben erst vor wenigen Tagen mit der Maßnahme begonnen. Diese Plätze werden vom Immobilienunternehmen Vivawest finanziert, das Evonik als Kooperationspartner gewinnen konnte.

"Wir haben bei unseren Dienstleistern RHZ Handwerkszentrum und HVG Grünflächenmanagement zunächst Plätze für ein Praktikum geschaffen. Anschließend prüfen wir, ob sie in ein ordentliches Ausbildungsverhältnis übernommen werden können", so Vivawest-Geschäftsführer Ralf Giesen. 15 Plätze werden von der Evonik Stiftung aus Mitteln der Soforthilfe, die Evonik ihr für Hilfsprojekte für Flüchtlinge zur Verfügung gestellt hat, getragen, weitere zehn vom Essener Energieunternehmen Steag.   

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