Ausstellungseröffnung

"Die Kinder leiden am meisten"

Sie fliehen vor Krieg und Gewalt und kommen allein in ein fremdes Land – unbegleitete minderjährige Flüchtlinge sind dringend auf Hilfe angewiesen. Darauf soll der bundesweite Tag des Flüchtlings aufmerksam machen. IG-BCE-Abteilungsleiter Michael Wolters eröffnete am Freitag im Foyer der Hauptverwaltung die Ausstellung „Hilfe für Kinder auf der Flucht“ der Hilfsorganisation terre des hommes.

Alexander Reupke

Michael Wolters (links), IG-BCE-Abteilungsleiter, erklärt den Besuchern die Ausstellung. Michael Wolters (links), IG-BCE-Abteilungsleiter, erklärt den Besuchern die Ausstellung.
30.09.2016
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„Unter den Flüchtlingen sind es die Kinder, die am meisten leiden“, sagt Wolters: „Sie bedürfen in der Fremde, ganz ohne Kenntnisse der dortigen Sprache, besonderer Zuwendung.“ Finanzielle Unterstützung dafür kommt mitunter von Seiten der Gewerkschaft: Seit der 125-Jahr-Feier der IG BCE im vergangenen Jahr kamen über 164.000 Euro Spenden zusammen, die an das Kinderhilfswerk terre des hommes übergeben wurden.

Ein Teil des Geldes floss in ein Projekt, das etwa 3000 Kinder und ihren Familien in den Kurdengebieten im Nordirak Unterstützung bietet. Sie können Schulen besuchen und bekommen psychosoziale Hilfe.

Außerdem werden mit dem Geld fünf Projekte in Deutschland unterstützt: Im Raum Osnabrück beispielsweise leben rund 500 Kinder in einer ehemaligen Kaserne in Bramsche-Hesepe. Terre des hommes unterstützt ein Netzwerk aus 30 Helfern, die Deutschkurse und Freizeitaktivitäten mit den Kindern durchführen. Gleichzeitig arbeiten die Helfer beim Abbau von Spannungen innerhalb der örtlichen Bevölkerung.

Die Ausstellung zeigt Projekte der Hilfsorganisation terre des hommes und ist bis zum 7. Oktober im Foyer der Hauptverwaltung zu sehen.

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