Klima-Konferenz

Vassiliadis fordert verbindliches Abkommen

„Die Pariser Konferenz darf nicht im Ungefähren stecken bleiben. Wir brauchen weltweit verbindliche Ergebnisse zum Klimaschutz“, forderte der IG-BCE-Vorsitzende Michael Vassiliadis jetzt während einer Veranstaltung des Innovationsforums Energiewende (If.E) in Berlin.

Thomas Trutschel

Talkrunde 2. If.E Innovationsworkshop Robert Oswald, Europa- und Konzernbetriebsratsvorsitzender BASF; Michael Schmidt; Vorstandsvorsitzender BP Europe, Michael Vassiliadis, Vorsitzender IG BCE und If.E, und Prof. Eberhard Umbach, Projekt "Energiesysteme der Zukunft", sprechen über die Beiträge der deutschen Wirtschaft zur globalen Energiewende (von links).
15.10.2015
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Ein solches Abkommen ist nach Auffassung von Vassiliadis Voraussetzung dafür, dass die Anstrengungen und Vorleistungen in Deutschland auch positive Wirkungen über die Landesgrenzen hinaus zeitigen. „Wir müssen den Beispielcharakter der Energiewende erweitern. Es muss klar werden, dass ambitionierte Klimaschutzziele und Wettbewerbsfähigkeit auf globalen Märkten zwei Seiten einer Medaille sind“, unterstrich der IG-BCE-Vorsitzende.

Vassiliadis weiter: „Wir brauchen weltweit einen einheitlichen CO2-Preis. Damit wird der Klimaschutz nach vorne gebracht und zugleich Wettbewerbsneutralität gewährleistet.“ Um dieses Ziel zu erreichen, sei ein global organisierter Emissionshandel ein geeignetes Instrument.

Das Innovationsforum Energiewende (If.E) hat auf der Berliner Tagung die zweite Phase einer Informationskampagne eingeleitet. Im Mittelpunkt stehen jetzt die Bedeutung und die Leistungen unterschiedlicher Industriebranchen für die Energiewende. Die Kampagne „Gemeinsam fürs Ganze“ wurde im Sommer gestartet.

Das If.E will dazu beitragen, mit Innovation und Technologie aus der Energiewende ein echtes Modernisierungsprojekt zu machen. Das Forum begleitet die aktuellen Entscheidungsprozesse drängt darauf, dass die Politik die sozialen und wirtschaftlichen Dimensionen stärker berücksichtigt.

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