Connecting Europe

Ein langer Weg in die richtige Richtung

Die EU wird nicht in der Lage sein, im Alleingang die erforderlichen Investitionen zur Schließung der Lücken in der europäischen Energie-, Telekommunikations- und Verkehrsinfrastruktur zu finanzieren.

iStock, Fabrizio Balestrieri

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Stattdessen sollte sie Kapital aus privaten und öffentlichen Quellen mobilisieren und so den Infrastrukturvorhaben größere Glaubwürdigkeit verleihen und die Risiken verringern.

So lautet der Tenor der Stellungnahme des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses (EWSA) zu "Connecting Europe", der Initiative der Europäische Kommission zur Finanzierung von Investitionen in Höhe von 50 Mio. EUR zur Verbesserung der Energie-, digitalen und Verkehrsnetze in der EU.

"Die aktuelle Energieinfrastruktur muss modernisiert und ausgebaut werden, um der künftig wachsenden Nachfrage gerecht zu werden", erklärte Egbert Biermann (IG-BCE-Vorstandsmitglied und Vertreter der Gruppe der Arbeitnehmer im EWSA), Berichterstatter für die EWSA-Stellungnahme zu transeuropäischen Energienetzen.

In der Stellungnahme wird angeregt, ein Energiesupernetz aufzubauen, das durch dezentrale intelligente Netze gestützt wird. Dies beinhaltet die Schaffung eines EU-weiten Hochspannungsübertragungsnetzes für Strom und eines Hochdruckleitungsnetzes für Erdgas, grenzübergreifende Verbindungsleitungen und bessere Stromspeicher.

„Ein ambitionierter europäischer Infrastrukturplan ist eine unabdingbare Voraussetzung für die Beseitigung von Engpässen, eine Stabilisierung der Energieflüsse und eine größere Versorgungssicherheit“, so der Ausschuss bei seiner Beschlussfassung im Februar diesen Jahres.

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