Uni-Netzwerk

IG BCE zu Gast bei der BuFaTa Chemie

Die in studentischer Selbstorganisation durchgeführte Bundesfachtagung (BuFaTa) Chemie- und chemienaher Fachschaften hatte sich für das Sommersemester 2017 Hannover als Tagungsort ausgewählt. Erstmals war hierzu die IG BCE eingeladen und so fand am Freitag Vormittag ein reger Austausch statt, der – so die Stimmung zum Abschluss – fortgeführt werden soll.

Rainer Koch

Bundesfachtagung (BuFaTa) Chemie- und chemienaher Fachschaften  2017 in Hannover

Es ist ein bunter Kreis junger engagierter Studierender aus dem gesamten Bundesgebiet, der sich einmal im Semester an wechselnden Orten trifft, um über Themen rund ums Studium zu diskutieren. Einen Kontakt zu Gewerkschaften hatte man in der Vergangenheit noch nicht gesucht. „Auch wenn die meisten von uns politisch interessiert sind, legen wir als BuFaTa Wert auf politische Neutralität. Und wir waren unsicher, ob sich das mit Gewerkschaft verträgt“, so Sarah Buckland, eine der Organisatorinnen.

Diese Unsicherheit konnte schon im Vorwege schnell ausgeräumt werden. Am Freitag Vormittag war es dann soweit, doch bevor es losgehen konnte, musste ein alternativer Tagungsort gesucht werden, weil der vorgesehene Hörsaal belegt war. So wurde ein unter studentischer Selbstverwaltung geführtes Kellerkaffee aufgetan. Sicher nicht der schlechteste Ort, ging es doch in den nächsten zwei Stunden nicht um Frontalunterricht, sondern um einen offenen Dialog.

„Wie wichtig ist noch die Promotion, um eine bessere Position zu erreichen?“ „Was ist eigentlich der Bachelor wert?“ „Sind Großunternehmen die besseren Arbeitgeber?“ „Wie sieht es eigentlich mit der Vereinbarkeit von Beruf und Familie aus, kann man das im Bewerbungsgespräch an-sprechen?“

Es waren sehr viele ganz praktische Fragen zu Karrierewegen und Rahmenbedingungen eines künftigen Berufslebens, die gestellt wurden. Und so passte eines der Angebot aus der Studieren-denarbeit der IG BCE geradezu perfekt, nämlich das Veranstaltungsformat „Berufseinstieg in der chemischen Industrie“, das gemeinsamen mit einem Unternehmensvertreter (i.d.R. aus dem Bereich Personal) für Universitäten angeboten wird.

Weitere Beispiele dafür, was die IG BCE den Chemie-Fachschaften als Kooperationen zu bieten hat, konnte Paul Hoffmann aus seiner Arbeit als Projektsekretär im Bezirk Düsseldorf benennen. „Grundsätzlich“, so Rainer Koch, der in der Abteilung politische Schwerpunktgruppen u.a. die Studierendenarbeit betreut, „verstehen wir uns als Brücke, als Türöffner zu den Betrieben“.
„Unsere Studierendenarbeit steht unter dem branding UniNetzwerk – Uni meets Business, und dieses Netzwerk gilt es auf- und auszubauen“, umreißt Rainer Koch die weiteren Perspektiven, „und es wäre sicher für alle Beteiligten ein großer Gewinn, wenn wir als IG BCE gemeinsam mit den Fachschaften und Fachschaftsinitiativen den Studierenden interessante Angebote unterbreiten können, die ihnen Orientierung und Hilfe im Studium und im späteren Berufsleben geben“.

Weitere Informationen unter www.bufata-chemie.de

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