Exxon Mobil

Tarifkommission beschließt das Scheitern

Die große Tarifkommission hat am 26. Januar 2017 das Scheitern der Tarifverhandlungen über einen neuen Entgelttarifvertrag beschlossen. Die Arbeitgeberseite war nicht bereit, auch nur annähernd ein Angebot vorzulegen, das die Tarifkommission hätte akzeptieren können.

27.01.2017
    Kommentare: 0
Artikel bewerten
Danke für die Bewertung
Ihre bereits abgegebene Bewertung wurde aktualisiert.
Schlagworte

Verhandlungsführer Werner Haß: „Wer mit einer Forderung nach Einführung der 40-Stunden-Woche in Tarifverhandlungen geht, muss sich darüber im Klaren sein, dass er damit die Verhandlungen vor die Wand fährt. Und nachdem es uns gelungen ist, die 40-Stunden-Forderung vom Tisch zu bekommen, zu behaupten, sie wären uns erheblich entgegengekommen, ist schon mehr als starker Tobak. Solch eine Haltung und Einstellung ist wohl einmalig in der Mineralölindustrie.“

Die Verantwortung für das Scheitern liegt damit auf Seiten des Arbeitgebers, der die Beschäftigten nicht an der allgemeinen Einkommensentwicklung teilhaben lassen will. Die IG BCE wird in den nächsten Tagen in Mitglieder- und Vertrauensleute-Versammlungen darüber informieren, wie es zum Scheitern der Verhandlungen gekommen ist und wie die nächsten Schritte aussehen.

Den Arbeitgebern sei gesagt: „Auch während eines Scheiterns besteht die Möglichkeit, ein Angebot an die Tarifkommission abzugeben, das ihre berechtigten Forderungen erfüllt“, sagt Verhandlungsführer Haß.

IG-BCE-Tarifflugblatt:

Sie sind nicht eingeloggt

Nach oben