Tarifgemeinschaft Energie

Verhandlung ohne Ergebnis vertagt

Die IG BCE hat das Angebot der Arbeitgeber in der ersten Verhandlungsrunde am 22. Januar abgelehnt. Die Tarifgemeinschaft Energie, zu der unter anderem der E.ON-Konzern und der Stromnetzbetreiber Tennet gehören, hatte eine Erhöhung der Vergütungen um 1,9 Prozent bei einer Laufzeit von 18 Monaten angeboten.

24.01.2018
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Gute Unternehmenssituationen, eine gute wirtschaftliche Lage und die Leistungsbereitschaft der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer rechtfertigen die Forderung der IG BCE:

  1. Die Vergütungen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie der Auszubildenden sollen um 5,5 Prozent angehoben werden.
  2. Die Laufzeit des Vergütungstarifvertrags soll 12 Monate betragen.
  3. Neben der Vergütungserhöhung soll eine Sonderleistung für die Mitglieder der IG BCE abgeschlossen werden.

Die Arbeitgeber lehnten in den Verhandlungen eine Sonderleistung für IG-BCE-Mitglieder strikt ab und boten an:

  • Für eine Laufzeit von 18 Monaten Erhöhung der Vergütungen um 1,9 Prozent.
  • Zahlung eines einmaligen Betrages in Höhe von 325 Euro (150 Euro für Auszubildende).

Die Tarifkommission lehnte das Angebot als unzureichend ab und forderte eine deutliche Verbesserung. Insbesondere zu der Sonderleistung für IG BCE-Mitglieder müsse eine Lösung gefunden werden.

Die Tarifverhandlungen wurden unterbrochen und werden am 2. Februar 2018 fortgesetzt.

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