Tarifrunde Chemie 2016

Weichenstellung

Die Tarifverhandlungen für die rund 550.000 Beschäftigten in der chemischen Industrie werden am Mittwoch (22. Juni) im rheinland-pfälzischen Lahnstein fortgesetzt. Nach neun ergebnislosen Verhandlungen in den Regionen brachte die erste Verhandlung auf Bundesebene am Dienstag (14. Juni) in Hannover Annäherungen im Komplex Ausbildung. Dagegen liegen die Positionen in der Entgeltfrage noch weit auseinander.

Stefan Koch

Peter Hausmann, Verhandlungsführer der IG BCE. Peter Hausmann, Verhandlungsführer der IG BCE.

In den auf zwei Tage angesetzten Gesprächen wollen IG BCE und Chemie-Arbeitgeber denn Weg zu einem Kompromiss ebnen.

IG-BCE-Verhandlungsführer Peter Hausmann: „Wir können in Lahnstein zu einem Ergebnis kommen – wenn die Prozente stimmen. Der Spielraum für eine anspruchsvolle, attraktive Zahl ist vorhanden, denn die Unternehmen verdienen gutes Geld. Wir wissen auch, dass die Vertragslaufzeit in den großen Tarifbewegungen dieses Jahres stets eine große Rolle gespielt hat.“

Die IG BCE fordert eine Erhöhung der Entgelte um 5 Prozent und die Weiterentwicklung des Tarifvertrags „Zukunft durch Ausbildung und Berufseinstieg“.

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