Neuer Gesetzentwurf: Rückkehrrecht auf Vollzeit

"Wichtig für Vereinbarkeit von Beruf und Familie"

Die IG BCE begrüßt den neuen Gesetzentwurf der Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles auf Einführung eines Rückkehrrechts von Teilzeitarbeit auf Vollzeit.

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 Besser ist es, wenn Mütter und Väter auch in der Elternzeit den Kontakt zum Betrieb nicht verlieren
05.01.2017
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"Damit wird eine jahrelange Forderung der IG BCE umgesetzt und die Ankündigung der Ministerin auf unserem Frauentag im Mai 2016 Realität", lobt Edeltraud Glänzer, stellvertretende Vorsitzende der IG BCE.

Der Entwurf gibt Beschäftigten die Möglichkeit, Arbeitszeit befristet zu reduzieren, etwa für Familien- und Pflegeaufgaben, Weiterbildung und Ehrenamt - ohne dauerhaft in der Teilzeitfalle gefangen zu sein. "Derzeit stecken vor allem Frauen meist unfreiwillig über viele Jahre mit gravierenden Auswirkungen auf ihre berufliche Entwicklungschancen zurück. Negativ wirkt sich diese Arbeitszeit auch auf die eigenen Rentenansprüche aus", sagt Edeltraud Glänzer.

 "Mit dem Gesetzesvorhaben, das im Koalitionsvertrag vereinbart ist, werden deutliche Verbesserungen erzielt und der Altersarmut von Frauen wirksam vorgebeugt", sagt die stellvertretende Vorsitzende der IG BCE Glänzer. "Darüber hinaus wird ein wichtiger Beitrag für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie geleistet. Das wiederum hilft auch, die Entgeltdifferenz zwischen Frauen und Männern zu reduzieren. Diese Vielzahl von Argumenten lässt sich auch durch kleinkariertes Bürokratie-Gerede von Arbeitgeberseite nicht entkräften. Wir wollen echte Teilzeit-Stellen, die sozial abgesichert sind, mit einem Rückkehrrecht von Teilzeit auf Vollzeit."

 

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