• 19.02.2019
  • Medieninformation XX-51
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Papier Tarifrunde

Erste Verhandlung ohne Ergebnis

Die erste Runde der Tarifverhandlungen für die rund 40.000 Beschäftigten in der Papierindustrie sind heute in Hannover ohne Ergebnis geblieben. Die Arbeitgeber legten kein Angebot vor. Die Forderung der IG BCE bewerteten sie als unangemessen.

Christian Burkert

Tarifrunde Papier: Erste Verhandlungsrunde Papier-Arbeitgeberverband und IG-BCE-Tarifkommission sind in Hannover zur ersten Verhandlungsrunde zusammengekommen.
19.02.2019

Die Bundestarifkommission der IG BCE fordert eine Erhöhung der Löhne und Gehälter um 5,5 Prozent, die überproportionale Erhöhung der Ausbildungsvergütungen sowie die Verdopplung des Urlaubsgeldes. Darüber hinaus setzt sich die Gewerkschaft für den Einstieg in die Verhandlungen zum Entgelttarifvertrag nach Abschluss der Tarifrunde ein. Das bedeutet die Ablösung der bestehenden Lohn- und Gehaltsrahmentarifverträge, um eine Gleichstellung zwischen qualifizierter gewerblicher Tätigkeit (Löhne) und Angestelltentätigkeit (Gehälter) zu erreichen. Ohne diesen Tarifwandel kann es keine Attraktivität der Arbeitsplätze geben.

„Unsere Forderungen werden der Situation in der Papier- und Zellstoffindustrie mehr als gerecht. Die Attraktivität der Arbeitsplätze und der Ausbildung steht im Wettbewerb zu anderen Branchen. Die Geisteshaltung der Arbeitgeber können wir nicht verstehen, denn der Personalmangel lässt sich nicht mit schönen Worten beheben“, sagt Verhandlungsführer Frieder Weißenborn.

Die zweite Verhandlungsrunde findet am 5. März in Hannover statt.

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