Bundestagswahl

Zukunft wählen

Wenn die abgegebenen Stimmzettel zur Bundestagswahl am 24. September ausgezählt werden, entscheidet sich, wie es in den kommenden vier Jahren mit Deutschland weitergeht. Kompakt bietet einen Überblick über die Versprechen der Parteien, denen die Wahlforscher derzeit die größte Chance auf einen Einzug in den Bundestag einräumen.

Fotolia/Stefan Weis

01.09.2017
  • Von: Lars Ruzic
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Die Top-Themen des Wahlsommers 2017: Dieselmotoren, belastete Eier, die Aufstellung eines deutschen Altkanzlers für den Aufsichtsrat eines russischen Ölkonzerns. Alles sicher wichtige und diskussionswürdige Themen. Und doch fragen sich nicht nur die Hauptstadt-Korrespondenten ausländischer Medien: Hat Deutschland keine anderen Herausforderungen vor der Brust? Hat es. Und die Parteien haben sich auch mehr oder weniger detailliert mit ihnen beschäftigt und mehr oder weniger präzise und praktikable Lösungen präsentiert. Weil die sich aber in bücherdicken Wahlprogrammen verbergen, lässt sich damit kaum öffentliche Aufmerksamkeit gewinnen. So ist es eben leichter und billiger, der Gegenseite im Tagesgeschäft wahlweise Unfähig- oder Untätigkeit zu attestieren.

Dem Wähler hilft das bei der Entscheidungsfindung herzlich wenig – mit entsprechenden Folgen: Im Politbarometer der Forschungsgruppe Wahlen lag die Veränderung bei den Wählerpräferenzen im August bei null. Nicht bei einer, nicht bei zwei – bei allen Parteien. Wahlforscher treibt bereits die Sorge um, Deutschlands Wähler könnten wieder in die Lethargie vergangener Jahre zurückfallen, nachdem bei den Landtagswahlen in diesem Jahr die Beteiligung noch spürbar gestiegen war.

"Es braucht uns. Als Wähler", warnt deshalb auch Michael Vassiliadis, Vorsitzender der IG BCE. Die Gewerkschaft hatte schon zu Jahresbeginn eine umfassende Forderungsliste zur Bundestagswahl vorgelegt. Jetzt, da die Parteiprogramme vorliegen, lassen sich die Positionen leicht abgleichen. kompakt liefert mit der tabellarischen Aufstellung auf den folgenden Seiten einen Überblick dafür. Daraus kann jeder nun selbst seine Schlüsse ziehen – und wählen gehen.

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