Welttag für menschenwürdige Arbeit

Für gerechte Arbeitsbedingungen

Mit Leiharbeit entziehen sich zum Beispiel Firmen in Kolumbien ihrer Verantwortung und untergraben die Gewerkschaftsarbeit. Leiharbeitnehmer haben kaum Chance Mitglied einer Gewerkschaft zu werden, bekommen weniger Lohn und schlechtere Ausrüstung. In Lesotho wiederum müssen Frauen dafür kämpfen, dass sie am Arbeitsplatz nicht sexuell belästigt werden. Prekäre Arbeitsverhältnisse sind in vielen Ländern keine Seltenheit. Deshalb ruft der Internationale Gewerkschaftsbund jedes Jahr am 7. Oktober zum Welttag für menschenwürdige Arbeit auf.

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industriALL Stop Prekäre Arbeit
06.10.2014
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Seit 2008 organisiert der Internationale Gewerkschaftsbund (IGB) den Tag für menschenwürdige Arbeit. "Die Welt hat einen nicht tragfähigen Weg eingeschlagen. Unzählige arbeitende Menschen haben unter der Unsicherheit ihrer Arbeitsplätze und der größten Ungleichheit seit Menschengedenken zu leiden", sagt Sharan Burrow, Generalsekretärin des IGB. "In den letzten beiden Jahren hat die Hälfte aller erwerbstätigen Familien Erfahrungen mit Kurzarbeit oder Arbeitslosigkeit gemacht. In vielen Ländern sind grundlegende Rechte auf eine Gewerkschaftsvertretung und auf Tarifverhandlungen in Gefahr."

Gemeinsam setzten sich Gewerkschaften dafür ein, dass Beschäftigte weltweit gut organisiert und vertreten sind. Deshalb finden am 7. Oktober überall auf der Welt Kundgebungen, betriebliche Aktivitäten, öffentliche Aktionen und zahlreiche andere Veranstaltungen statt, um für Gerechtigkeit für arbeitende Menschen einzutreten.

Die Industriegewerkschaften industriALL global union haben dazu einen Aufruf bei Thunderclap gestartet. Über eine Million Menschen können dadurch über die sozialen Medien informiert werden. Die IG BCE unterstützt diese Aktion.

Mehr Infos zum Aktionstag gibt es im Internet bei Twitter:

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