Stände der Unternehmen auf dem Mitgliederfest

Vom Simulator bis zu "Omas Wohnzimmer"

Im Obergeschoss der Halle 12 zeigen Firmen ihr Angebot und laden zum Mitmachen ein. Der Andrang ist riesig.

Frank Rogner

 vivawest: Stand mit klassischer Wohnzimmerkulisse Bei vivawest am Stand können sich die Besucher in "Omas Wohnzimmer" fotografieren lassen.

„Was ist denn hier los? Gibt’s Freibier?“ Besucher Hartmut Schnell meint es scherzhaft, fragt sich aber tatsächlich, wo die Menschenmassen hin wollen, die vor der Halle 12 der Zeche Zollverein stehen. Sie wollen in den Ausstellungsraum in der 2. Etage, wo sich heute, zum Mitgliederfest des 125-jährigen Bestehens der IG BCE, Firmen und Unternehmen mit einem Stand präsentieren. Der Andrang ist riesig.

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    Foto: 

    Frank Rogner

    Bei vivawest am Stand können sich die Besucher in "Omas Wohnzimmer" fotografieren lassen.

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Lukas Schultz, der mit seiner Mutter und seinen Großeltern das Fest besucht, hat das Schlange stehen bereits hinter sich gebracht. Die Belohnung wartet schon: eine Runde mit dem Porsche über die Rennstrecke. Gekonnt ruckelt sich der 11-Jährige den Sitz zurecht. Kupplung, Bremse, Gas: alles da. Der Motor röhrt, los geht die Fahrt. Das hat er doch schon mal gemacht! „Nein“, widerspricht Lukas. „Wie denn? Ich hab‘ doch gar keinen Führerschein!“ Den Fahrsimulator hat die GUV Fakulta mit nach Essen gebracht. Während die jüngeren Besucher Porsche fahren, können sich die Eltern über die Arbeit der Einrichtung informieren, die ihre Mitglieder gegen Haftungsrisiken bei beruflicher Tätigkeit.

Warum stellen die Firmen beim Mitgliederfest aus? „Das ist eine gute Gelegenheit, um das Unternehmen zu präsentieren und die Verbundenheit zur IG BCE zu demonstrieren“, sagt Jennifer Merten, Event-Managerin der K+S Aktiengesellschaft. Als Salz- und Düngemittelproduzent sei das Unternehmen ein traditionelles Bergbau-Unternehmen. „Da war klar, dass wir heute mit dabei sind,“ sagt Merten. K+S würden zudem gar nicht so viele Leute kennen. „Dabei sind wir im alltäglichen Leben präsent. Vom Salz für das Frühstücksei bis zum Industriesalz, das in Plastikflaschen oder Kugelschreibern ist: Da stecken wir überall drin.“

Am meisten punkten die Unternehmen mit ihren Give-aways. Fast jeder Besucher hat Tüten mit kleinen Geschenken darin in der Hand. Lollys und Bonbons gibt’s direkt in die Hand, Evonik verteilt Blöcke, Gummibärchen und Stifte, bei der Knappschafts-Krankenkasse gibt’s neben Rentenberatungen auch Schlüsselanhänger. Bei der RAG greifen die Besucher zu kohleschwarzen Buttons. Richtige Kohle hat das Unternehmen auch dabei – zum Anfassen.

Die Ausstellungsstücke der Firma Villeroy & Boch würde auch so manch einer gerne mitnehmen. Aber edles Porzellan und Kristall ist nur zum Gucken da!

Vom Wohnungsanbieter Vivawest gibt es ein Erinnerungsfoto: Wie in den 50ern sollen sich die Fotografierten fühlen. Schrankwand Marke Eiche rustikal, Bergmann-Accessoires wie Henkelmann und Bierflasche, dazu eine Couchgarnitur, die heute wohl jeden Modebewussten in die Flucht schlagen würde: Dank Fototapete und Antiquitäten kommt der Flair der 50er-Jahre ins Heute. „Wir wollen präsentieren, wie die Leute damals, und wie wir heute wohnen“, erklärt Markus Pliska die Aktion. Mit dem lustigen Erinnerungsfoto „wollen wir Danke sagen für 125 Jahre IG BCE“, sagt Pliska, der Vorstandsmitglied seiner Ortsgruppe in Oer-Erkenschwick ist.

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