Bergwerksunglück in der Türkei

IG BCE trauert um die Opfer von Soma

Bei dem Grubenunglück in Soma in der Türkei haben mehr als 300 Bergarbeiter ihr Leben verloren. Die IG BCE trauert um ihre Kollegen in der Türkei. "Das Unglück von Soma macht in schrecklicher Weise die tatsächlichen Sicherheitsmängel deutlich. Wir erwarten und fordern, dass jetzt endlich die Sicherheitsstandards unter Tage eingehalten werden, um das Leben der Bergleute zu schützen", sagt Michael Vassiliadis, Vorsitzender der IG BCE. 

Bulent Kilic/AFP

Nach dem schweren Grubenunglück in der Türkei laufen die Rettungsaktionen auf Hochtouren. Nach dem schweren Grubenunglück in der Türkei laufen die Rettungsaktionen auf Hochtouren.
14.05.2014
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"Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen, ihnen gilt unser ganze Anteilnahme und unser tiefes Mitgefühl", sagt Vassiliadis. "Wir sind mit der Bergbaugewerkschaft Maden Is in Kontakt und sprechen mit unseren Kollegen über mögliche Hilfen, die wir organisieren wollen. Wir hoffen, dass die Rettungsarbeiten schnell vorangetrieben werden können."

Die Katastrophe in Soma ist das jüngste Glied in einer langen Kette schrecklicher Grubenunfälle in der Türkei. Dabei gab es immer wieder Verstöße gegen die Sicherheitsbestimmungen, Mindestvorschriften im Arbeits- und Gesundheitsschutz werden nicht eingehalten. "Hier werden auch die Gewerkschaftsrechte missachtet und mit Füßen getreten", sagt der Vorsitzende der IG BCE.

Noch vor einigen Tagen wurde auf Initiative der Bergbaugewerkschaft das türkische Parlament aufgefordert, die Sicherheitslage in Soma zu diskutieren und zu überprüfen. Mit der Regierungsmehrheit wurden die von der Opposition geforderten Sicherheitsüberprüfungen verweigert.

"Das Unglück von Soma macht in schrecklicher Weise die tatsächlichen Sicherheitsmängel deutlich. Wir erwarten und fordern, dass jetzt endlich die Sicherheitsstandards unter Tage eingehalten werden, um das Leben der Bergleute zu schützen", fordert Vassiliadis. "Die Regierung der Türkei muss endlich dafür Sorge tragen, dass menschenwürdige Arbeitsbedingungen, Sicherheit und eine freie Betätigung der Gewerkschaften garantiert werden.“
 

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