• 21.02.2017
  • Medieninformation
Gemeinsame Erklärung IG BCE und Wirtschaftsministerium Schleswig-Holstein

Explorationsbohrungen ermöglichen

Die IG BCE und das Wirtschaftsministerium Schleswig-Holstein sprechen sich gemeinsam für die Genehmigung von Explorationsbohrungen der Firma Deutsche Erdöl AG (DEA) im Bereich der Nordsee aus. „Wir sind überzeugt, dass auch unter Wahrung von juristischen und wirtschaftlichen Belangen Lösungen gefunden werden können, die Explorationsbohrungen möglich zu machen“, erklärten der Vorsitzende der IG BCE, Michael Vassiliadis und Wirtschaftsminister Reinhard Meyer.

Wintershall

Ölfeld Mittelplate Das Ölfeld Mittelplate am südlichen Rand des Nationalparks Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer. Im sensiblen Wattenmeer-Fördergebiet erschließt das Mittelplate-Konsortium (RWE Dea AG/Wintershall) ohne jeglichen Zwischenfall seit 1987 Erdöl. Das Konsortium hat mittlerweile über 20 Millionen Tonnen Öl aus der mit weitem Abstand größten deutschen Erdöllagerstätte gefördert.

Seit 30 Jahren fördert DEA störungsfrei von der Bohrinsel Mittelplate im Wattenmeer Erdöl und beweist, dass sich Wirtschaftlichkeit, hohe Sicherheitsstandards und Umweltschutz sehr gut vereinbaren lassen, betonen die IG BCE und das Wirtschaftsministerium.

 „Die Bohrinsel Mittelplate ist ein Musterbeispiel dafür, wie auch in ökologisch sensiblen Regionen unter strengen Auflagen Erdöl gewonnen werden kann. Das Konzept hat Exportpotential und könnte auch zu mehr Umweltschutz in anderen Ländern beitragen. Es ist wichtig, dieses Know-How zu sichern. Mehr als 1000 Arbeitsplätze in der Region stehen in direktem Zusammenhang mit der Erdölförderung. Sie stehen auf dem Spiel, sollte die Genehmigung für die Erkundungsbohrungen nicht erteilt werden“, sagte Michael Vassiliadis, Vorsitzender der IG BCE.

Meyer wies auf die wirtschaftliche Bedeutung der Erdölförderung hin: „Mittelplate ist das förderstärkste Ölfeld in Deutschland. Es trägt mit rund der Hälfte der nationalen Rohölreserven zur Sicherung der Energieversorgung Deutschlands bei. Davon profitiert zum Beispiel unmittelbar die Raffinerie Heide an der Westküste.

Sollte das Öl künftig nicht mehr in Deutschland gefördert werden, wird es aus anderen Ländern importiert. Einfluss auf die Umweltbedingungen der Förderung haben wir dort keine. Außerdem würde sich Deutschland weiter abhängig von Importen beim Erdöl machen.“

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