Neu in 2019

Arbeitsrecht und Arbeitslosenversicherung

Der Mindestlohn steigt, die neue Brückenteilzeit macht für manche Arbeitnehmer eine befristete Teilzeit möglich, künftig haben mehr Beschäftigte Anspruch auf eine von den Arbeitsagenturen geförderte Weiterbildung und das Arbeitslosengeld steigt geringfügig.

Mindestlohn steigt auf 9,19 Euro

In den beiden kommenden Jahren steigt der gesetzliche Mindestlohn in zwei Stufen an – bis auf 9,35 Euro im Jahre 2020. Der Mindestlohn gilt auch für arbeitende Rentner und Pensionäre.  weiter

Arbeitszeitverkürzung mit "Rückfahrschein"

Viele Arbeitnehmer sind zwar an einer Verkürzung ihrer Arbeitszeit interessiert – aber sozusagen „mit Rückfahrschein“, also mit der Garantie, später wieder zur früheren Arbeitszeit zurückkehren zu können. Bisher hatten wenige dieses Recht: Nur Mütter und Väter, die sich in ihrer Elternzeit für eine Reduzierung ihrer Arbeitszeit entschieden hatten und pflegende Arbeitnehmer nach dem Ende der Eltern- bzw. Pflegezeit. Für andere Arbeitnehmer, die ihre Arbeitszeit verkürzten, war dagegen die Rückkehr zur vorherigen Arbeitszeit (bzw. zur Vollzeit) nicht garantiert.  weiter

Regeln etwas entschärft

Der Arbeitgeber ruft zur Arbeit – und der Beschäftigte kommt und arbeitet. Bezahlt. Der Arbeitgeber ruft nicht – und der Arbeitnehmer bleibt zu Hause. Unbezahlt. Das nennt man Arbeit auf Abruf. Erlaubt sind solche arbeitsvertraglichen Regelungen auch künftig noch. Arbeitnehmer werden jedoch geringfügig besser geschützt.  weiter

Weiterbildungsförderung für Beschäftigte deutlich ausgeweitet

Die Arbeitsagenturen helfen nicht nur Arbeitslosen bei der Weiterbildung, sondern auch Beschäftigten – künftig noch deutlich mehr als bislang. Hierfür sieht der Haushalt der Bundesagentur für Arbeit für 2019 Ausgaben in Höhe von 1,1 Milliarden vor. Im letzten Jahr waren es nur 640 Millionen.  weiter

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