Steinkohlenbergbau

Eigentlich unverzichtbar

Ende mit Wehmut

Das Bergwerk West stellt Ende 2012 die Förderung ein. Bergbau am linken Niederrhein gibt es dann nach 100 Jahren nicht mehr. Für die Beschäftigten auf dem Bergwerk West ist das ein schwerer Schritt. "Die meisten Bergleute denken nicht an Weihnachten", sagt Betriebsratsvorsitzender Friedhelm Vogt. "Sie denken nur an die Schließung." Ob über Tage oder tief unter der Erde – für den Großteil der noch 1998 Bergleute bedeutet das Ende des Bergwerks vor allem eines: Sie müssen ihren Arbeitsort wechseln.  weiter

Das Saarland nimmt Abschied von der Kohle

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Andreas Reeg

Mit Stolz, Würde und erhobenen Hauptes haben sich die Bergleute an der Saar vom Steinkohle-Bergbau verabschiedet. Mit einer feierlichen Mettenschicht auf dem Gelände des Bergwerks Saar in Ensdorf ging damit nach mehr als 250 Jahren eine der größten Industrieepochen Deutschlands zu Ende. Vor rund 500 geladenen Gästen aus Politik, Wirtschaft, Kirche und Gesellschaft haben am 30. Juni 2012 die noch verbliebenen 1.192 Beschäftigten des Bergwerks Saar die Hacke an den Stoß gestellt und die Förderung im letzten noch aktiven saarländischen Bergwerk in Ensdorf beendet.  weiter

Wenn der Berg ruft

Foto: Nicole Strasser

Tag für Tag - Schicht um Schicht fördern die Bergleute Tausende Tonnen Steinkohle. Allein die Arbeit unter Tage verdient Anerkennung genug. Doch gleichzeitig bereiten die Bergmänner die Schließung der Zechen bis 2018 vor. Verschieben Material und Maschinen – und verlassen sogar ihre Heimat.  weiter

Der Abschied vom heimischen Rohstoff ist falsch

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RAG - Deutsche Steinkohle

Ende 2011 arbeiteten im deutschen Steinkohlenbergbau 17.950 Menschen. Die Gesamtbelegschaft 2011 inklusive struktureller Kurzarbeit und Qualifizierung betrug 20.925 Beschäftigte. Sie förderten 12,1 Millionen Tonnen Steinkohleeinheiten (SKE). Einen endgültigen Abschied vom heimischen Rohstoff Steinkohle im Jahr 2018 hält die IG BCE nach wie vor für falsch. Denn die Nachfrage nach Kohle wird weltweit steigen. Trotz mehr regenerativen Energien wird Kohle weiter gebraucht  weiter

Keiner fällt ins Bergfreie

Die Beendigung des deutschen Steinkohlenbergbaus zum 31.12.2018 ist endgültig. Es bleibt dabei: Trotz des damit verbundenen Personalabbaus wird es bei den rund 20.000 Beschäftigten im deutschen Steinkohlenbergbau keine betriebsbedingten Kündigungen in die Arbeitslosigkeit geben. Darauf haben sich IG BCE und Gesamtverband Steinkohle geeinigt. Die Tarifkommission der IG BCE hat den entsprechenden Tarifvertrag einstimmig gebilligt.  weiter

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