IG-BCE-Branchen

Daten, Fakten und Tendenzen

Tradition und Zukunft

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Ralf Lehmann, MIBRAG

Bergbau in Deutschland wird oft mit dem Thema Steinkohle verbunden, deren Förderung in der Bundesrepublik allerdings - gegen den Willen der IG BCE - 2018 ausläuft. Von hoher Bedeutung bleibt die Förderung der heimischen Braunkohle. Sie ist einer der Haupt-Energielieferenten des Industriestandorts Deutschland. Wichtig ist auch noch die Förderung von Kali- und Steinsalz sowie der weitere Nichtkohlenbergbau, der in Zeiten knapper Rohstoffe wieder an Stellenwert gewinnt.  weiter

Chemie und weitaus mehr

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RGtimeline - Fotolia.com

Zur deutschen chemisch-pharmazeutischen Industrie zählen 2018 rund 1.300 Unternehmen mit mehr als 430.000 Beschäftigten im Inland. Mehr als 90 Prozent der Betriebe sind mittelständisch geprägt. Gemeinsam erwirtschafteten sie im Jahr 2018 einen Umsatz von mehr als 190 Milliarden Euro. Als einer der wichtigsten Impulsgeber und Innovationsmotoren in praktisch allen Wertschöpfungsketten trägt die Chemie-Branche wesentlich dazu bei, dass Deutschland eine führende Exportnation ist.  weiter

Vor großen Herausforderungen

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Volker Werner/Fotolia

In der deutschen Energiewirtschaft arbeiten etwa 120.000 Beschäftigte. Die hiesige Stromversorgung basierte im Jahr 2010 zu 23,7 % auf Braunkohle, 22,6 % auf Kernenergie, 18,7 % auf Steinkohle, 16,5 % auf erneuerbare Energien, 13,6 % auf Erdgas und 4,9 % auf weiteren Energieträgern. Eine Branche mit Zukunftschancen und gleichzeitig erheblichen Sorgen ist die heimische Photovoltaik.  weiter

Mehr als Flasche und Fenster

Die deutsche Glasindustrie beschäftigt in Betrieben mit mehr als 50 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten 2018 im Durchschnitt rund 51.000 Arbeitnehmer in 274 Werken. 2018 zählte die Branche 2.661 Beschäftigte oder 5,5 Prozent mehr als 2017. 2018 belief sich der Gesamtumsatz der Hersteller von Glas und Glaswaren auf rund 9,4 Milliarden Euro. In keinem anderen Land in Europa gibt es so viele Glas produzierende Betriebe wie in Deutschland.  weiter

Nichts bewegt sich ohne Gummi

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IG BCE, Dirk Kirchberg

In der Kautschukverarbeitenden Industrie Deutschlands arbeiteten im Jahre 2018 laut Statistischem Bundesamt rund 71.000 Beschäftigte in Betrieben mit mehr als 50 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. Davon waren etwa 19.000 Mitarbeiter in der Reifenherstellung und –runderneuerung aktiv. Knapp 50.000 Beschäftigte waren im Bereich Technische Elastomer-Erzeugnisse tätig. Letztere produzieren technische Gummiwaren wie z.B. Profile, Dichtungen, Riemen, Transportbänder, Schläuche mit Metallgummibindungen und medizinisch/sanitäre Gummiprodukte.  weiter

Heterogene Branche

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KPM, Berlin

Die Keramische Industrie beschäftigt rund 43.600 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in 261 Unternehmen. Im ersten Halbjahr 2019 hat die Branche einen Umsatz von 4,5 Milliarden Euro erwirtschaftet.  weiter

Von Haushalt bis Hightech

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Die deutsche Kunststoff verarbeitende Industrie beschäftigt mehr als 290.000 Menschen in etwa 1.700 Unternehmen. Mit einem Branchenumsatz von über 58,7 Milliarden Euro liegt Deutschland weltweit an dritter Stelle.  weiter

Kreativität, Innovationskraft und Design

Zur deutschen Lederindustrie gehören die Schuhindustrie, Lederwaren- und Kofferindustrie sowie die Gerbereien. Insgesamt rund 19.000 Menschen arbeiten in den etwa 65 Unternehmen mit mehr als 50 Beschäftigten. Im Jahr 2018 betrug der Branchenumsatz rund 3,6 Milliarden Euro.  weiter

Rohstoff Nummer Eins

In Deutschland arbeiteten im letzten Quartal 2018 rund 17.500 Beschäftigte in Rohöl verarbeitenden Unternehmen mit mehr als 50 sozialversicherungspflichtig Tätigen. Damit wurde erstmals wieder das Niveau von 17.000 Beschäftigten in Deutschland überschritten. Nach wie vor ist Mineralöl der wichtigste Energieträger in Deutschland.  weiter

Ein nachhaltiges Produkt

Die deutsche Papierindustrie beschäftigt rund 38.600 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in 151 Unternehmen. Im 1. Halbjahr 2019 hat die Branche einen Umsatz von 8,9 Milliarden Euro erwirtschaftet und ca. 11 Millionen Tonnen Papier abgesetzt.  weiter

Bestandteil einer nachhaltigen Wirtschaft

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Ilse See

Anfang 2012 wurde das Kreislaufwirtschaftsgesetz novelliert. Ein besonderer Schwerpunkt der Diskussion lag dabei auf der Rolle der privaten Abfallentsorgung. Unbestritten war und ist die zunehmende Wichtigkeit der Wiederverwertung. In direkter Verbindung zur Energie- und Rohstoffpolitik steht die Beseitigung der nuklearen Abfälle.  weiter

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