IG-BCE-Branchen

Daten, Fakten und Tendenzen

Tradition und Zukunft

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Ralf Lehmann, MIBRAG

Bergbau in Deutschland wird oft mit dem Thema Steinkohle verbunden, deren Förderung in der Bundesrepublik allerdings - gegen den Willen der IG BCE - 2018 ausläuft. Von hoher Bedeutung bleibt die Förderung der heimischen Braunkohle. Sie ist einer der Haupt-Energielieferenten des Industriestandorts Deutschland. Wichtig ist auch noch die Förderung von Kali- und Steinsalz sowie der weitere Nichtkohlenbergbau, der in Zeiten knapper Rohstoffe wieder an Stellenwert gewinnt.  weiter

Chemie und weitaus mehr

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RGtimeline - Fotolia.com

Zur deutschen chemisch-pharmazeutischen Industrie zählen 2016 rund 2.000 Unternehmen mit mehr als 446.000 Beschäftigten im Inland. Mehr als 90 Prozent der Betriebe sind mittelständisch geprägt. Gemeinsam erwirtschafteten sie im Jahr 2015 einen Umsatz von knapp 189 Milliarden Euro. Als einer der wichtigsten Impulsgeber und Innovationsmotoren in praktisch allen Wertschöpfungsketten trägt die Chemie-Branche wesentlich dazu bei, dass Deutschland eine führende Exportnation ist.  weiter

Vor großen Herausforderungen

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Volker Werner/Fotolia

In der deutschen Energiewirtschaft arbeiten etwa 120.000 Beschäftigte. Die hiesige Stromversorgung basierte im Jahr 2010 zu 23,7 % auf Braunkohle, 22,6 % auf Kernenergie, 18,7 % auf Steinkohle, 16,5 % auf erneuerbare Energien, 13,6 % auf Erdgas und 4,9 % auf weiteren Energieträgern. Eine Branche mit Zukunftschancen und gleichzeitig erheblichen Sorgen ist die heimische Photovoltaik.  weiter

Mehr als Flasche und Fenster

Die deutsche Glasindustrie beschäftigt heute rund 48.000 Arbeitnehmer in 270 Betrieben. 2012 belief sich ihr Gesamtumsatz auf rund 8,3 Milliarden Euro. In keinem anderen Land in Europa gibt es so viele Glas produzierende Unternehmen wie in Deutschland.  weiter

Nichts geht ohne Gummi

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IG BCE, Dirk Kirchberg

In der Kautschukverarbeitenden Industrie Deutschlands arbeiten rund 68.000 Mitarbeiter (Stand Ende 2012). Davon sind 18.800 in der Reifenindustrie beschäftigt. Der Branchenumsatz summiert sich auf 16,8 Milliarden Euro.   weiter

Heterogene Branche

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KPM, Berlin

Mit rund 43.000 Mitarbeitern und einem Gesamtumsatz von 8,3 Milliarden Euro (Stand jeweils 2015) ist die keramische Industrie ein bedeutender Teil innerhalb der deutschen Industriezweige. Die Bandbreite reicht von Kalkwerken über die Zementindustrie bis hin zur Porzellanherstellung.  weiter

Von Haushalt bis Hightech

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Thomas Sztanek, iStockphoto

Die deutsche Kunststoffverarbeitende Industrie beschäftigt heute rund 250.000 Menschen in etwa 1.600 Unternehmen. Mit einem Branchenumsatz von über 50 Milliarden Euro liegt Deutschland weltweit an dritter Stelle.  weiter

Kreativität, Innovationskraft und Design

Zur deutschen Lederindustrie gehören die Schuhindustrie, Lederwaren- und Kofferindustrie sowie die Gerbereien. Insgesamt rund 15.000 Menschen arbeiten in den etwa 75 Unternehmen mit mehr als 50 Beschäftigten. Im Jahr 2011 betrug der Branchenumsatz rund 3,2 Milliarden Euro.  weiter

Langfristig sinkende Nachfrage

In Deutschland arbeiteten 2016 knapp 17 000  Beschäftigte in Unternehmen mit mehr als 50 Beschäftigte, die Rohöl verarbeiten oder Altöl in neuwertige Mineralölprodukte aufarbeiten. In der deutschen Erdöl- und Erdgasproduktion sind aktuell rund 8.700 Arbeitnehmer beschäftigt. Der Energie- und Rohstoffmix von morgen wird zwar insgesamt breiter sein. Dennoch werden Mineralöl und Erdgas als Energieträger und als Rohstoff für die chemische Industrie auf lange Zeit unverzichtbar bleiben.  weiter

Ein nachhaltiges Produkt

Die deutsche Papierindustrie beschäftigt rund 40.000 Arbeitnehmer in etwa 220 Unternehmen. Im Jahr 2015 hat die Branche einen Umsatz von 16,5 Milliarden Euro erwirtschaftet – und 22,7 Millionen Tonnen Papier abgesetzt.  weiter

Bestandteil einer nachhaltigen Wirtschaft

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Ilse See

Anfang 2012 wurde das Kreislaufwirtschaftsgesetz novelliert. Ein besonderer Schwerpunkt der Diskussion lag dabei auf der Rolle der privaten Abfallentsorgung. Unbestritten war und ist die zunehmende Wichtigkeit der Wiederverwertung. In direkter Verbindung zur Energie- und Rohstoffpolitik steht die Beseitigung der nuklearen Abfälle.  weiter

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