Migrantinnen und Migranten

Engagiert und gut organisiert

Mehr Vielfalt wagen

Rund 400 Gewerkschafter aus ganz Deutschland kamen traditionell am ersten Dezemberwochenende nach Recklinghausen, um sich zu den wichtigen, aktuellen Themen der Migration und Integration auszutauschen. Mit Blick auf die Betriebsratswahlen 2018 lautete das Motto der diesjährigen Migrationstagung der IG BCE: „Unsere Mitbestimmung heißt: Mehr Vielfalt wagen.“  weiter

Gemeinsam für gelebte Demokratie!

„Demokratie fängt nicht erst an der Wahlurne an“, betonte Leonie Koch, „ wir müssen Demokratie in unseren Strukturen leben und diese Werte auch nach außen tragen.“ Die 26-jährige Kölnerin weiß, wovon sie spricht - als Mitglied des Landes- und Bundesjugendausschusses der IG BCE engagiert sie sich aktiv für die gewerkschaftlichen Mitbestimmung. Sie war eine von 350 Teilnehmern, die am 4. Mai  zum ersten Demokratie-Kongress organisiert von der „Allianz für Weltoffenheit“ in Kooperation mit der Bundeszentrale für Politische Bildung ins Kölner Maternushaus gekommen waren.   weiter

„In Betrieben werden Fremde zu Freunden“

Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus hat die IG BCE zu einer Podiumsdiskussion in Essen eingeladen. Petra Reinbold-Knape fand deutliche Worte für mehr Toleranz und gegen Hetze. Evonik-Personalvorstand und Betriebsrat unterzeichneten eine gemeinsame Erklärung zur Stärkung kultureller Vielfalt und Integration von Flüchtlingen.  weiter

100 Prozent Menschenwürde

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Materialien gibt´s nicht mehr, alles ist vergriffen - die Nachfrage nach Broschüren, Flyern und Co. zu den "Internationalen Wochen gegen Rassismus" ist in diesem Jahr größer als je zuvor. Deutschlandweit gibt es Veranstaltungen, die für Toleranz und Frieden werben. Die IG BCE lädt gemeinsam mit Evonik in die Zeche Zollverein nach Essen zur Diskussion um "Integration durch Sprache, Arbeit und Begegnung".  weiter

„Ausbildung schafft ein besseres Leben“

Als Jugendlicher musste Sajid Khan aus ethnischen und politischen Gründen aus seiner Heimat fliehen. Gemeinsam mit seiner Familie verließ er Bangladesch Richtung Europa. Heute, vier Jahre später, ist Sajid Khan 21 Jahre alt, lebt im nordrhein-westfälischen Gladbeck – und ist angekommen. Er hat einen festen Freundeskreis und macht eine Ausbildung bei der Evonik Industries AG zum Chemielaboranten. Im Interview erzählt er von kleinen Startschwierigkeiten und großen Chancen.  weiter

Integration durch Mitbestimmung

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Frank Rogner

Rund 1200 Betriebsräte in der IG BCE haben einen Migrationshintergrund, 99 unterschiedlichen Nationen machen die Gewerkschaft bunt und lebendig. Das bietet viele Chancen: „Mitbestimmung als Wegbereiter zur Integration“ lautete das Motto der diesjährigen Migrationstagung in Recklinghausen.  weiter

Den Menschen eine Chance geben

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Frank Rogner

Maziad Aloush und sein Bruder Mohamed flohen vor dem Krieg in Syrien. Jetzt wollen sie vor allem eines: arbeiten. Um so ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Doch wie kann die Integration der Flüchtlinge in der Arbeitsmarkt gelingen? Auf der Recklinghäuser Tagung haben wir darüber mit einem einstigen Gastarbeiter aus Griechenland und einem Deutsch-Iraner gesprochen.  weiter

Diversity-Tag 2015

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iStock, kali9

Am 9. Juni findet zum dritten Mal der bundesweite Diversity-Tag statt. Dazu haben die Chemie-Sozialpartner eine gemeinsame Erklärung abgegeben.  Die Erklärung im Wortlaut:  weiter

Angekommen in Deutschland

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Jörg Nierzwicki

Vom 16. bis 29. März 2015 finden die Internationalen Wochen gegen Rassismus in Deutschland statt. Wir haben deshalb mit Mitgliedern des Internationalen Bundesarbeitskreis der IG BCE und Betriebsräten gesprochen und sie gefragt, ob Deutschland eine Willkommenskultur hat und wie sie die Integration hier empfinden.  weiter

„Sie gehören zu uns!“

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Frank Rogner

Es war eine Rede mit Überlänge, aber auch eine Rede in aller Deutlichkeit, die der nordrhein-westfälische Minister für Arbeit, Integration und Soziales, Kollege Guntram Schneider, als Hauptredner der 44. Recklinghäuser Tagung hielt: „Migranten sind keine Minderheit, die man „betütteln“ muss, sie sind eine ernstzunehmende Größe – sie gehören zu uns!“ Gerade in einem Bundesland wie NRW, wo der Anteil der Unter-25-jährigen mit einem sogenannten Migrationshintergrund bei knapp 50 Prozent liege. „Kulturelle Andersartigkeit ist eine Bereicherung für uns“, unterstrich der Minister.  weiter

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