Pisa-Studie

Schüler unterschätzen naturwissenschaftliche Berufe

Beim internationalen Schulvergleich PISA landet Deutschland auf Platz 16 von 72 untersuchten Ländern. Deutsche Schüler haben sowohl bei den Leistungen in Naturwissenschaften als auch in Mathematik und dem Leseverständnis überdurchschnittlich gut abgeschnitten. Aber eine Karriere in den Naturwissenschaften können sich nur wenige Schüler vorstellen.

PRCreativeTeam - Fotolia.com

Die naturwissenschaftlichen Fächer müssen mit Leben gefüllt werden. Die naturwissenschaftlichen Fächer müssen mit Leben gefüllt werden.
20.12.2016
    Kommentare: 0
Artikel bewerten
Danke für die Bewertung
Ihre bereits abgegebene Bewertung wurde aktualisiert.
Schlagworte

Mehr als eine halbe Million Schülerinnen und Schüler im Alter von 15 Jahren aus 72 Ländern und Regionen haben an der Studie teilgenommen. PISA-Sieger ist Singapur. Auf Platz zwei und drei landen Japan und Estland. Am schlechtesten schneiden Algerien und die Dominikanische Republik ab.

Die Forscher nahmen dieses Mal die Naturwissenschaften besonders unter die Lupe. Deutsche Schüler erreichen in den Naturwissenschaften 509 Punkte; der OECD-Durchschnitt liegt bei 493 Punkten. Obwohl die Leistungen in Chemie, Physik und Biologie gut sind, gibt es hierzulande offenbar ein großes Imageproblem: Bei der Frage, wie viele Schüler sich eine eigene naturwissenschaftliche Karriere vorstellen können, landet Deutschland auf dem drittletzten Platz.

„Das sollte uns aufmerksam machen“, sagt Petra Reinbold-Knape, Mitglied im geschäftsführenden IG-BCE-Hauptvorstand. „Wir müssen die hervorragenden Berufsperspektiven für Jugendliche gerade in naturwissenschaftlichen Berufen - gemeinsam mit den Sozialpartnern - hervorheben. Denn wir bieten Zukunft.“

Weitere Informationen:

Sie sind nicht eingeloggt

Nach oben