Conti-Tech / Hannover Foto: 

Christian Burkert

Technik allein reicht nicht

Die Arbeitswelt verändert sich rasant. Durch den Einsatz modernster Informations- und Kommunikationstechnologie wird sich in einigen Jahren nahezu jeder Arbeitsplatz verändert haben. Experten prognostizieren, dass von der Vernetzung und Verzahnung nahezu alle Geschäftsbereiche der Unternehmen betroffen sein werden – und damit auch die Menschen, die dort arbeiten. Damit aus der technischen auch eine soziale Revolution wird, heißt es: Jetzt handeln!  weiter

SCA-Belegschaft verstärkt den Druck

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Andreas Reeg

An Feiertagen fortwährend durcharbeiten – und gleichzeitig von einer von Strukturwandel geprägten Branche sprechen. Produktionsrekorde feiern – und kontinuierlich die Leistung der Mitarbeiter verdichten. Bereitwillig Erfolgsbeteiligungen zahlen – andererseits nicht annehmbare Vorschläge für Tariferhöhungen unterbreiten: Drei Beispiele, die allesamt zeigen, wie sehr in der aktuellen Papier-Tarifrunde die Argumentation der Arbeitgeberseite von Widersprüchen geprägt ist.  weiter

  • image description02.06.2017
  • Medieninformation XXI/29

Energiewende geht erneut auf Kosten der Beschäftigten

Die IG BCE sieht die Pläne für einen erheblichen Stellenabbau bei Vattenfalls Wasserkraftsparte als ein weiteres Beispiel für eine fehlgeleitete Energiewende, deren Leittragende die Beschäftigten sind. „Es ist absurd, dass nach den mehr als 20.000 verlorenen Jobs in der konventionellen Stromerzeugung nun auch noch wichtige Arbeitsplätze im Bereich der so nötig gebrauchten Speicher gestrichen werden müssen“, sagte Michael Vassiliadis, Vorsitzender der IG BCE  weiter

Vassiliadis besucht Betriebe in Sachsen

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Michael Bader

Der Vorsitzende der IG BCE, Michael Vassiliadis, fuhr zu Wismut in Chemnitz und Schlema und traf Betriebsräte sowie Geschäftsführer von Globalfoundries in Dresden.  weiter

  • image description30.05.2017
  • Medieninformation XXI/27

IG BCE unterzeichnet „Charta der Vielfalt“

Am heutigen „5. Diversity-Tag“ ist die IG Bergbau, Chemie, Energie der „Charta der Vielfalt“ beigetreten. Gemeinsam unterzeichneten der Vorsitzende der Gewerkschaft, Michael Vassiliadis, seine Stellvertreterin Edeltraud Glänzer und Petra Reinbold-Knape, Mitglied im geschäftsführenden Hauptvorstand, eine entsprechende Erklärung. „Gelebte Vielfalt ist seit jeher Teil unserer DNA. Deshalb ist es nur logisch, sich dieser Initiative anzuschließen“, sagte Vassiliadis.  weiter

"Wie ein kleiner Bruder"

Gut Deutsch zu sprechen, ist der Schlüssel für eine gelungene Integration. Doch die Deutschkurse beanspruchen meist zwei ganze Arbeitstage pro Woche. Für Beschäftigte in der Produktion ist der Kursbesuch kaum zu vereinbaren mit ihrer Arbeit. Deshalb hat Cordenka Anfang dieses Jahres einen eigenen Deutschkurs ins Leben gerufen.  weiter

  • image description17.05.2017
  • Medieninformation XXI/24

Arbeitgeberangebot unzureichend

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Andreas Reeg

Die Tarifverhandlungen für die rund 50.000 Beschäftigten in der Papierindustrie sind am späten Dienstagabend (16. Mai) in Darmstadt in der 2. Verhandlungsrunde ohne Ergebnis geblieben. Ein Angebot der Arbeitgeber hat die IG BCE als „unzureichend“ zurückgewiesen. Die Arbeitgeber wollen die Löhne und Gehälter um 2,4 Prozent erhöhen. Die Ausbildungsvergütungen sollen um 40 Euro steigen. Diese Anhebung bei einer Vertragslaufzeit von 15 Monaten spiegelt nicht die Lage in den Betrieben wider.  weiter

"4,8 Prozent ist eine sehr bodenständige und realistische Forderung"

Die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten in der Papierindustrie sind am Mittwoch, 3. Mai, in Darmstadt ohne Ergebnis geblieben. Die Arbeitgeber haben kein Angebot vorgelegt. Die IG BCE fordert eine Erhöhung der Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen um 4,8 Prozent. Die Verhandlungen werden am 16. und 17. Mai in Darmstadt fortgesetzt.   Matthias Größig ist Betriebsratsvorsitzender der Schoeller Technocell GmbH & Co. KG in Weißenborn/Erzgebirge und Mitglied der Bundestarifkommission Papier.  weiter

  • image description09.05.2017
  • Medieninformation XXI/22

Arbeitszeitverkürzung um 90 Minuten erreicht - Potsdamer Modell bringt Beschäftigten Arbeitszeitvielfalt innerhalb fester Leitplanken

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Die IG BCE und der Arbeitgeberverband Nordostchemie haben sich in der fünften Verhandlungsrunde zum Manteltarifvertrag für die 30.500 Beschäftigten der ostdeutschen Chemie-Industrie in Potsdam auf ein bundesweit einmaliges modernes Arbeitszeitmodell geeinigt. Die Arbeitszeit wird langfristig um 90 Minuten verkürzt. Das Potsdamer Modell sieht einem neuen Vollzeitkorridor zwischen 32 bis 40 Wochenstunden vor. Innerhalb tariflich abgesicherter Leitplanken erhalten die Beschäftigten zudem mehr Souveränität über ihre Arbeitszeit.  weiter

Gemeinsam für gelebte Demokratie!

„Demokratie fängt nicht erst an der Wahlurne an“, betonte Leonie Koch, „ wir müssen Demokratie in unseren Strukturen leben und diese Werte auch nach außen tragen.“ Die 26-jährige Kölnerin weiß, wovon sie spricht - als Mitglied des Landes- und Bundesjugendausschusses der IG BCE engagiert sie sich aktiv für die gewerkschaftlichen Mitbestimmung. Sie war eine von 350 Teilnehmern, die am 4. Mai  zum ersten Demokratie-Kongress organisiert von der „Allianz für Weltoffenheit“ in Kooperation mit der Bundeszentrale für Politische Bildung ins Kölner Maternushaus gekommen waren.   weiter

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