Globaler sozialer Dialog

Wiesbadener Erklärung betont Nachhaltigkeit

Mitte Oktober fand in Wiesbaden der zweite globale soziale Dialog zwischen Gewerkschaften und Arbeitgebervervänden der chemischen Industrie statt.

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Chemiearbeiter Chemiearbeiter

Im Mai 2011 hatten sich die Sozialpartner der globalen Chemieindustrie in der sogenannten „Genfer Deklaration“ auf einen kontinuierlichen Dialog und Austausch über soziale und ökonomische Entwicklungen der Chemie- und Pharmaindustrie verständigt.

Im Mittelpunkt des zweiten Treffens standen sektorspezifische Aktivitäten im Rahmen der Internationalen Arbeitsorganisation (IAO) im Jahr 2013 sowie die Notwendigkeit einer nachhaltigen Entwicklung in der Chemieindustrie.

In ihrer neuen „Wiesbadener Erklärung“ betonen die Internationale Förderation der Chemiegewerkschaften "IndustriALL Global Union" und das Arbeitgeber-Netzwerk "International Chemical Employers’ Labour Relations Committee" (LRC), dass die Chemie- und Pharmaindustrie schon heute wesentliche Beiträge zu einer nachhaltigen Entwicklung und zur Verbesserung der Lebensqualität leistet. Ihre Produkte und Dienstleistungen werden für weitere Fortschritte bei Energie- und Rohstoffeffizienz und beim Umweltschutz angesichts des erreichten Zivilisationsstandards unverzichtbar sein.

Auch bei der Gestaltung der Arbeitsbedingungen und Guter Arbeit habe die globale chemisch-pharmazeutische Industrie eine Vorreiterrolle einzunehmen. Beide Seiten verständigten sich darauf, bis zum Herbst 2013 in einem Memorandum ein gemeinsames Verständnis für einen Weg in eine nachhaltige Entwicklung zu erarbeiten

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