01.03.2013- Medieninformation XVII/14
Zerschlagung schwächt Energiewende
Nach Medienberichten erwägt der schwedische Konzern Vattenfall den Verkauf von Unternehmensteilen in Deutschland. Dazu erklärt der stellvertretende IG-BCE-Vorsitzende und stellvertretende Vorsitzende des Vattenfall-Aufsichtsrats Ulrich Freese: „Die deutschen Tagebaue und Kraftwerke von Vattenfall leisten einen wichtigen Beitrag zur Energieversorgungssicherheit, zur Netzstabilität und zur Preisstabilität. In einem wissenschaftlichen Gutachten ist dies gerade noch einmal deutlich bestätigt worden. weiter
Neuer Strommarkt für die Energiewende
Die von Umweltminister Peter Altmaier (CDU) und Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP)angedachte Strompreisbremse taugt nicht als Lösung für die Herausforderungen der Energiewende. "Ich halte es für unverantwortlich, dass die Bundesregierung die industriellen und privaten Verbraucher gegeneinander ausspielen will. Die Strompreisbremse ist eine vergiftete Pille", sagte der IG-BCE-Vorsitzende Michael Vassiliadis auf einer Pressekonferenz am Freitag (15. Februar) in Haltern am See. weiter
19.12.2012- Medieninformation XVI/32
IG BCE fordert Energiepolitik aus einem Guss
Die Bundesregierung hat am Mittwoch (19. Dezember) den Monitoringbericht zur Energiewende vorgelegt. Dazu erklärt der IG-BCE-Vorsitzende Michael Vassiliadis: „Der Monitoringbericht macht die offenkundigen Mängel der Energiewende deutlich, er bestätigt in vielen wichtigen Punkten die schon lange vorgetragene Kritik der IG BCE. Auch die Stellungnahme der von der Bundesregierung selbst berufenen unabhängigen Experten zeigt: Es gibt einen enormen Handlungsbedarf. In die Energiewende muss mehr Dampf, notwendig ist eine Energiepolitik aus einem Guss. weiter
Energiepolitischer Innovationspakt für Deutschland
Das Innovationsforum Energiewende (If.E) schlägt der Politik vor, einen energiepolitischen Innovationspakt zu schließen. „Wir erwarten“, so der IG-BCE-Vorsitzende Michael Vassiliadis, „dass die Politik die Zeit bis zur Bundestagswahl zu einer energiepolitischen Inventur nutzt und die bisherige Konzeption der Energiewende und den Instrumentenkasten gründlich überprüft.“ Die Energiewende brauche eine strategische Ausrichtung und eine klare Roadmap, erklärte Vassiliadis vor dem If.E-Innovationskongress 2012 am Dienstag in Berlin. weiter
Alle Wetter
Woher kommt der Strom, wenn der Wind nicht weht? Wie sollen die Netze den unbegrenzten Zubau von Windrädern verkraften? Diese und andere Fragen werden von der Politik bislang nicht beantwortet. Die Mitarbeiter des Netzbetreibers 50Hertz müssen mit den Folgen leben - Wir haben ihnen bei der Arbeit zugeschaut. weiter
25.09.2012- Medieninformation XVI/26
Die Energiewende gestalten statt verwalten
Der Verband der Chemischen Industrie (VCI), die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) und der Bundesarbeitgeberverband Chemie (BAVC) haben in einem Schreiben an die Bundeskanzlerin appelliert, die Energiewende kosteneffizient und sozial gerecht zu gestalten. In einer gemeinsamen Erklärung betonen die Chemie-Organisationen den hohen Stellenwert von Energie für die deutsche Wirtschaft und besonders für die chemische Industrie: Auf dem Weg zu einer stärkeren Versorgung mit erneuerbaren Energien dürften Privatverbraucher und Industrie nicht überlastet werden. weiter
14.06.2012- Medieninformation XVI/19
Ja zur Energiewende - Viel Kritik an der Umsetzung
Die Zustimmung zur Energiewende ist auch nach einem Jahr noch ungebrochen. Das gilt gleichermaßen für die große Mehrheit der Bevölkerung wie der Unternehmen. Allerdings: Nur 25 Prozent der Bürger und 13 Prozent der Unternehmen sind zufrieden damit, wie die Bundesregierung die Energiewende einleitet. Das sind zwei zentrale Ergebnisse des „Deutschen Energie-Kompass 2012“, den der IG BCE-Vorsitzende Michael Vassiliadis am Donnerstag (14. 06.) der Bundespressekonferenz in Berlin vorgestellt hat. weiter
Wer die Energiewende will, muss jetzt Dampf machen
Zum Jahrestag der Energiewende: Kritik von allen Seiten. Zwar wurde nach der Katastrophe von Fukushima etwa die Hälfte der Kernkraftwerke in Deutschland vom Netz genommen und der stufenweise Ausstieg bis 2022 beschlossen, doch die anderen notwendigen Maßnahmen sind ins Stocken geraten. Und das, bevor ihre eigentliche Umsetzung überhaupt begann. Notwendig ist beispielsweise die Versorgungssicherheit zu bezahlbaren Preisen für Verbraucher und Industrie zu gewährleisten. weiter
Energiewende? So wird das nichts!
Die Energiewende findet in der Bevölkerung große Zustimmung. Mittlerweile befürworten neun von zehn Befragten grundsätzlich den Ausstieg aus der Kernenergie. Allerdings wächst auch die Zahl der Skeptiker, die nicht mehr erwarten, dass dieses Ziel zu Beginn des nächsten Jahrzehnts erreicht werden kann. Die 40 Prozent der Bürgerinnen und Bürger, die sich so äußern, könnten tatsächlich recht behalten. Nämlich dann, wenn es in der Energiepolitik weiterhin so schleppend vorangeht wie in den letzten Monaten. weiter
Die Energiewende gestalten statt verwalten
Die Bundesregierung hat in der Energiepolitik keine klare Linie. Wirtschafts- und Umweltministerium blockieren sich gegenseitig in wichtigen Fragen. Der Netzausbau kommt nicht voran, in neue Kraftwerke wird nicht investiert. "Wenn das so weiter geht wie bisher, wird das nichts mit der Energiewende", warnt der IG-BCE-Vorsitzende Michael Vassiliadis. Er kritisiert: "Es fehlt an allen Ecken und Enden, an Koordination und Entscheidungen, es fehlt bis heute an einem stringenten politischen Management." weiter