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Wirtschaft & Branchen
IG-BCE-Positionen zur Wirtschaftspolitik

Positionen, Analysen und Einschätzungen der IG BCE zu Wirtschaftspolitik:
Europa Wirtschaftsinfo 2 / 2011
Europa in der Krise
Die Europäische Währungsunion liegt seit über einem Jahr auf der Intensivstation. Die Probleme bei der Refinanzierung der Staatsschulden sowie die ebenso verzweifelte wie bislang wenig erfolgreiche Suche nach der angemessenen Medizin sind die Symptome dieser Krise. Der Zustand des Patienten ist mittlerweile so bedrohlich, dass die Rückkehr einiger Länder zu ihren nationalen Währungen und auch das Ende der Währungsunion insgesamt als gangbare Wege zur Heilung diskutiert werden. Ein Zerbrechen der Währungsunion hätte für Deutschland unabsehbare politische, wirtschaftliche und soziale Folgen. Die IG BCE fordert entschlossene Schritte zur langfristigen Lösung der Krise.
Wirtschaftsinfo 2 /2011
Container-Verladung Wirtschaftsinfo 1 / 2011
Exportnation Deutschland stärken
Deutschland verfügt seit Jahrzehnten über eine ausgesprochen wettbewerbsstarke Exportindustrie. Industrie und Exporte leisten damit einen wichtigen Beitrag für Wachstum und gute Arbeitsplätze am Standort Deutschland. Vor dem Hintergrund zunehmender Globalisierung und weltweiter Veränderungen als Folge der Wirtschafts- und Finanzkrise gilt es, die Stärken der deutschen Volkswirtschaft auszubauen und vorhandene Schwachpunkte zu minimieren. Eine zukunftsorientierte Wirtschaftspolitik muss die exportorientierte Industrie weiter im Fokus behalten, zugleich aber als zweiten Wachstumspfeiler den Konsum und die Investitionstätigkeit auf dem Binnenmarkt fördern.
Wirtschaftsinfo 01 / 2011
Euro-Münzen und -Scheine Wirtschaftsinfo 4 / 2010
Sparpaket der schwarz-gelben Koalition
Das von den Koalitionsparteien am 7. Juni 2010 verabredete Sparpaket der Bundesregierung ist sozial extrem unausgeglichen. Einsparungen bei den sozial Schwächeren stehen keinerlei direkte Belastungen bei den Besserverdienenden gegenüber - beispielsweise durch eine Anhebung von Spitzensteuersatz oder Reichensteuer. Zudem trifft die geplante Abschaffung von Mitnahmeeffekten bei Energiesteuervergünstigungen die energieintensive Industrie und bedroht deren Wettbewerbsfähigkeit am Standort Deutschland. Dies bedeutet den Verlust von Arbeitsplätzen und industriellen Strukturen.
Wirtschaftsinfo 4 / 2010
Finanzkrise Special - Eurokrise
Finanzkrise und (k)ein Ende?
Bundestag und Bundesrat haben der deutschen Beteiligung am 750-Milliarden-Paket zur Stärkung des Euro zugestimmt. - In der Nacht zuvor hatte der US-Senat Plänen von Präsident Obama zu einer stärkeren Regulierung der Finanzmärkte zugestimmt. Ziel: eine stärkere Kontrolle und größere Transparenz von hochspekulativen Finanzgeschäften, um künftige Finanzkrisen zu vermeiden. Auch in der Bundesrepublik scheint sich die Forderung nach stärkeren internationalen Finanzmarktkontrollen und einer finanziellen Beteiligung der Finanzwirtschaft durchzusetzen. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat Entsprechendes signalisiert - aus Sicht der Opposition allerdings noch nicht rechtsverbindlich zugesagt. - Hintergründe zur schwierigen Lage des Euros und Gründe, warum die Stützung des Euros auch für die deutsche Wirtschaft so wichtig sind gibt es hier:
Special: Finanz- und Eurokrise
Griechenland - Kartenausschnitt Wirtschaftsinfo 3 / 2010
Griechenland-Krise
Die schwerste Wirtschafts- und Finanzkrise seit der Großen Depression in den 30er Jahren ist noch nicht einmal ganz überstanden, da erschüttert die nächste Krise die Europäische Union: Griechenland kämpft mit massiven Liquiditätsproblemen und steht an der Schwelle zum Staatsbankrott. Die IG BCE fordert in dieser schwierigen Situation Solidarität mit dem europäischen Nachbarn, aber auch Anpassungsleistungen Griechenlands.
Wirtschaftsinfo 3 / 2010
Wandel Wirtschaftsinfo 2 / 2010
Die deutsche Exportstärke
In der politischen und wissenschaftlichen Diskussion wird in den letzten Monaten verstärkt die angeblich notwendige Abkehr Deutschlands vom exportorientierten Wachstumsmodell gefordert. Begründet wird dies einerseits mit dem dramatischen und auch im internationalen Vergleich überdurchschnittlichen Einbruch der deutschen Wirtschaft in der Krise. Im Wirtschaftsinfo Nr. 2/10 erläutert und bewertet die IG BCE diese Sichtweise. Die Inhalte: Exportstärke durch ein vorteilhaftes Spezialisierungsprofil, erhöhte Konkurrenzfähigkeit durch den Ausbau der preislichen und qualitativen Wettbewerbsfähigkeit als Reaktion auf den globalen Wettbewerb, Stärkung der Binnenwirtschaft durch einen Mix aus angebots- und nachfrageorientierten Elementen.
Wirtschaftsinfo 2 / 2010
Euro-Scheine Wirtschaftsinfo 1 / 2010
Einkommensteuerreform
Steuerpolitik steht ganz oben auf der politischen Agenda. Die meisten Reformvorschläge gehen allerdings mit erheblichen Steuerausfällen einher. Es mangelt an steuerpolitischen Vorschlägen, die der veränderten fiskalischen Situation durch die Wirtschaftskrise gerecht werden. Steuerreformen, die zu Steuerausfällen führen, sind als Konjunkturprogramm wenig wirksam und würden von Bund, Ländern und Gemeinden durch Sparprogramme und Gebührenerhöhungen wieder einkassiert. Die IG BCE fordert mehr Realismus in der Steuerdebatte. Die Steuergerechtigkeit muss in Deutschland erhöht werden, jedoch ohne den angespannten Staatshaushalt weiter zu belasten.
Wirtschaftsinfo 1 / 2010
IG BCE / Abteilung Wirtschafts- und Industriepolitik
Königsworther Platz 6
30167 Hannover
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Bürgerverantwortung - Wege aus der Krise
Die Demokratie verträgt keine „Ohne-mich-Haltung", sie braucht alle Bürgerinnen und Bürger. Dieser Maßgabe entsprechend haben sich im Jahr 2010 Persönlichkeiten aus unterschiedlichen Bereichen der Gesellschaft über die Finanzkrise und deren soziale und politische Folgen ausgetauscht. Hierzu eingeladen hatte die HUMBOLDT-VIADRINA School of Governance. Die Ergebnisse der Gespräche dokumentiert das Memorandum "Bürgerverantwortung - Wege aus der Krise".
Nachrichten
Analysen und Statistiken
Die IG BCE analysiert die wirtschaftliche Entwicklung der von ihr vertretenden Branchen und setzt die Ergebnisse monatlich in Statistiken um. IG-BCE-Mitglieder können sich stets aktuell über die wirtschaftliche Lage ihrer Branche informieren.

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