Energiepolitische Informationen Klimagipfel Kopenhagen Die Staaten der Welt stimmen auf dem Kopenhagener Klimagipfel Ende 2009 überein, den Anstieg der Erderwärmung auf 2 Grad Celsius zu begrenzen. Damit hat die Konferenz die Politik einen Schritt voran gebracht. Eine rechtlich bindende Verpflichtung zur Minderung der Treibhausgasemissionen ist jedoch noch nicht erreicht worden. Der Weg zu einem international bindenden Abkommen wurde in Kopenhagen geebnet, er muss jetzt entschlossen und zügig, aber auch sozialverträglich beschritten werden. Nächste Station ist die UN-Konferenz der Umweltminister 2010 in Bonn. Die EU und Deutschland werden sich daran konstruktiv beteiligen. Unter der Überschrift "Kopenhagen: Einigkeit über das Ziel - aber noch ein weiter Weg zu gehen." hat die IG BCE eine erste Bewertung vorgelegt.
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Michael Vassiliadis beim Steinkohlentag Energiepolitik auf Argumente stützen, nicht auf Vorurteile Der IG-BCE-Vorsitzende Michael Vassiliadis hat beim Steinkohlentag des Gesamtverbandes Steinkohle in Essen die Ankündigung der Bundesregierung begrüßt, ein neues Energiekonzept vorzulegen: „Wir brauchen einen neuen Energiekonsens, der langfristig die Weichen stellt für eine ausgewogene, sichere, preisgünstige und umweltfreundliche Energieversorgung. Darüber sollten Regierung, betroffene Unternehmen, gesellschaftliche Gruppen und Gewerkschaften gemeinsam beraten." Vassiliadis lehnte den geplanten Auslauf des Steinkohlenbergbaus ab und sprach sich für eine Evaluierung der Kosten eines Sockelbergbaus aus. So könne die öffentliche Debatte um die Fortführung der Steinkohleförderung nach 2018 „auf sachliche Argumente und nicht auf Vorurteile" gestützt werden.
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Wirtschafts- und Beschäftigungspolitik Banken retten reicht nicht Der Beirat der IG BCE hat in seiner Sitzung in Hannover (25. Mai 2009) eine Entschließung zur Wirtschafts- und Beschäftigungspolitik verabschiedet. Darin fordert die IG BCE die Politik zu raschem Handeln auf. Es genüge nicht, Banken zu retten und die Finanzmärkte zu stabilisieren. Ab sofort müssten die unverschuldeten Probleme der Realwirtschaft im Zentrum staatlicher Krisenbekämpfung stehen. Andernfalls drohe die Gefahr, dass der ökonomische Kern unseres Landes beschädigt werde.
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Projekt Hans-Böckler-Stiftung (HBS) Wettbewerbspolitik und Wettbewerbsrecht Themen wie Fusionen und Unternehmensverkäufe sind heute fast täglich in der Wirtschaftspresse zu lesen. In diesem Zusammenhang gewinnen Wettbewerbsrecht und Wettbewerbspolitik für Beschäftigte zunehmend an Bedeutung. Die hiermit verbundenen Fragen stellen Mitbestimmung und Interessenvertretung vor Aufgaben, deren Lösung nur durch Kenntnis der rechtlichen Rahmenbedingungen auf nationaler und internationaler Ebene sowie der Kenntnis von möglichen Strategien bei wettbewerbsbasierten unternehmerischen Neuorientierungen angegangen werden kann. Die HBS hat zu diesem Themenkomplex ein Projekt durchgeführt, um Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die in der Regel über wenige oder keine Kenntnisse des Wettbewerbsrechts verfügen, Informationshilfen an die Hand zu geben.
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Wirtschaftspolitik IG-BCE-Positionen zu wirtschaftspolitischen Themen Positionen, Einschätzungen und Analysen der IG BCE zur Wirtschaftspolitik in Deutschland: Aktueller Schwerpunkt: Die internationale Finanzmarktkrise und ihre Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft und den Arbeitsmarkt. mehr...
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Branche Braunkohlenbergbau Braunkohle ist der wichtigste heimische Energieträger. Im Jahr 2008 wurden knapp 24 Prozent der Bruttostromerzeugung in Deutschland durch die Braunkohle gedeckt. Umweltfreundlichkeit ist dabei ein wichtiger Faktor. Die deutschen Braunkohlekraftwerke erhöhen seit Jahrzehnten ihren Wirkungsgrad und reduzieren den Schadstoffausstoß kontinuierlich. Die "Clean-Coal-Technologie" könnte ab 2020/2030 einen weiteren Qualitätssprung in der CO2-Reduzierung bedeuten. mehr...
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Branche Chemische Industrie Deutschland ist - nach wie vor - einer der wichtigsten Chemieproduzenten der Welt und für circa 25 Prozent der europäischen Chemieproduktion verantwortlich. Erfasst man auch die Chemieunternehmen mit mehr als 20 Beschäftigten, so sind allein in Deutschland über 430.000 Beschäftige direkt in der chemischen Industrie tätig. Eine weitere erhebliche Anzahl von Arbeitsplätzen wird bei den inländischen Zulieferern durch die Nachfrage der Chemieunternehmen geschaffen. mehr...
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Branche Energiewirtschaft Die Energiewirtschaft in der Bundesrepublik Deutschland zeichnet sich - nach wie vor - durch einen insgesamt gut gestreuten Energiemix aus. In der Elektrizitätswirtschaft waren Ende 2008 insgesamt circa 121.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beschäftigt. Im selben Zeitraum waren in der Gasversorgung rund 33.530 Beschäftigte tätig und in der Versorgung mit Fernwärme rund 14.200. mehr...
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Branche Glas / Mineralfaserindustrie Der in den letzten Jahren zu verzeichnende deutliche Aufschwung in allen Industriebereichen der Glasindustrie wurde im Herbst 2008 durch die weltweite Wirtschafts- und Finanzkrise abgebremst. Reaktionen der Unternehmen waren Kurzarbeit und Entlassungen. Mittelfristig ist aber wieder mit Wachstum zu rechnen, zum Beispiel in der Flachglasindustrie durch den Einsatz energiesparender Maßnahmen. mehr...
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Branche Kali- und Nichtkohlenbergbau Der drittgrößte Bergbau auf Rohstoffe in Deutschland ist der Kali- und Steinsalzbergbau. Die Förderung von Kali- und Magnesiumrohsalzen liegt in Deutschland allein bei der K+S-Gruppe Kassel. Im Steinsalzbergbau sind neben der K+S Gruppe auch andere Unternehmen tätig. Der Bereich des weiteren Nichtkohlebergbaus erstreckt sich über eine Reihe von wichtigen Rohstoffen, die als Vorprodukte der Bauindustrie und der Chemischen Industrie dienen. mehr...
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Branche Kautschuk Die kautschukverarbeitenden Betriebe als Zulieferer für die Automobilhersteller sind weitgehend abhängig von der Kraftfahrzeugproduktion. Deshalb bestimmen die Rahmendaten der Automobilindustrie wesentlich die ökonomischen Aussichten der Kautschukverarbeiter, was in Verbindung mit der Wirtschaftskrise zu dramatischen Auftragsrückgängen, durchweg Kurzarbeit und teilweise zu Standortdiskussionen geführt hat. mehr...
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Branche Keramik Konnten die Unternehmen aus dem Kalk- und Feuerfestbereich in den letzten Jahren deutliche Zuwächse durch die weltweit gute Entwicklung wichtiger Abnehmerbranchen verzeichnen, hat sich dies seit Beginn der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise im Herbst 2008 ins Gegenteil verkehrt. Die feinkeramische Branche gilt weiterhin als Strukturkrisenbranche. Eine Besserung ist hier mittelfristig nicht erkennbar. mehr...
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Branche Kunststoffe Mit einem Umsatz von über 50 Milliarden Euro liegt die deutsche kunststoffverarbeitende Industrie weltweit an dritter Stelle - hinter Japan und den USA. In Betrieben sind in Deutschland rund 250.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beschäftigt. In den circa 1.600 kunststoffverarbeitenden Betrieben ist die Branche vorwiegend mittelständig strukturiert. Im Gegensatz zu den meisten anderen Branchen hatte die kunststoffverarbeitende Industrie in den letzten Jahren ein stetiges Wachstum zu verzeichnen. mehr...
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Branche Leder Die stark vom Konsumverhalten abhängige Lederbranche hat sich in den letzten Jahren insbesondere im Schuhbereich etwas stabilisiert. Dennoch setzt eine anhaltende Flut von Billigimporten (Schuhe/Lederwaren) aus China und anderen asiatischen Ländern, verbunden mit einer hohen Preisaggressivität dieser Anbieter, der Branche zu. Erfreulich ist die sich abzeichnende Stabilisierung des Inlandsumsatzes der Schuhindustrie. Von der Wirtschaftskrise sind vor allem die Automobilzulieferer sowie über alle Industriebereiche hinweg die Exporte betroffen. mehr...
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Branche Mineralöl und Gas In den 14 rohölverarbeitenden Raffinerien und in den weiteren Unternehmen der Mineralölverarbeitung sind in Deutschland aktuell etwas mehr als 18100 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beschäftigt. Die Situation der deutschen Raffinerien war 2008 von einer leicht sinkenden Produktion gekennzeichnet. Brutto wurden in den deutschen Raffinerien 2008 insgesamt rund 120 Millionen Tonnen Mineralölprodukte erzeugt. Dies waren 1,8 Prozent weniger als im Vorjahr. Damit hat sich Trend der geringeren Nachfrage nach Mineralölprodukten in Deutschland weiter fortgesetzt. mehr...
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Branche Papierindustrie Die deutsche Papierindustrie zählt zu den technologie- und kapitalintensiven Branchen. In den letzten Jahren wurde ein Umsatz von zirka 16 Milliarden Euro/Jahr erzielt und mehr als 22 Millionen Tonnen/Jahr hergestellt. Damit gehört die deutsche Papierindustrie neben Finnland und Schweden zu den größten Produzenten in Europa. Die IG BCE betreut in der Papierindustrie über 220 Betriebe mit zirka 50.000 Beschäftigten. Dabei dominieren die mittelständischen Unternehmen mit 100 bis 500 Beschäftigten. mehr...
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Branchen Pharmaindustrie Die deutsche Pharmaindustrie ist mit ihrer hohen Innovationsfähigkeit und Wertschöpfung auch 2009 eine zentrale Säule der volkswirtschaftlichen Leistungsfähigkeit Deutschlands. Aktuell bietet sie über 120.000 Beschäftigten hoch qualifizierte und vor allen Dingen sichere Arbeitsplätze. Weiterhin werden durch die erbrachten Vor- und Dienstleistungen aus anderen Branchen und Unternehmen für die deutsche Pharmaindustrie Zehntausende von Arbeitsplätzen geschaffen und gesichert. mehr...
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Branche Sanierung / Entsorgung Mit Riesenschritten geht die Sanierung der Altlasten in den Neuen Bundesländern voran. Strukturverschiebungen und Neuorientierungen prägen die Branche ebenso wie Auswirkungen auf die Beschäftigungssituation. Im Bereich der Entsorgungswirtschaft gibt es positive Impulse: Die Umsetzung der Technischen Anleitung Siedlungsabfall (TASI) 2005 hat sich positiv auf die Branche ausgewirkt. Zudem haben bis Mitte 2008 hohe Rohstoff- und Energiepreise zu einer stärkeren Nachfrage nach Sekundärstoffen geführt. mehr...
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Branche Steinkohlenbergbau Am 28. Dezember 2007 trat das Steinkohlefinanzierungsgesetz in Kraft. Zusammen mit der Rahmenvereinbarung zwischen Bund, Nordrhein-Westfalen, Saarland und der RAG AG hat es eine historische Tragweite. Es sichert rechtsverbindlich die Finanzierung der deutschen Steinkohle mindestens bis 2018 und die Sozialverträglichkeit. Auf Drängen der IG BCE und mit ihrer Beteiligung wird 2012 überprüft, ob der Steinkohlenbergbau auch nach 2018 weiter gefördert wird. mehr...
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