
Sozialpartnertagung 'Beruf und Familie' Schröder: Selbstverpflichtung statt starrer Quote Die deutschen DAX-30 Unternehmen geben sich bis Ende 2011 selbst eine Quote, um mehr Frauen in Führungspositionen zu bringen. Das sagte Bundesfamilienministerin Kristina Schröder auf einer Sozialpartnertagung von IG BCE und BAVC am 13. Mai 2011 in Berlin. Schröder: "Die Unternehmen werden diese Quoten veröffentlichen und machen sich damit nicht nur vergleichbar, sondern auch angreifbar." Anlässlich des fünfjährigen Jubiläums der Vereinbarung "Für eine chancengleiche und familienbewusste Personalpolitik" wurde deutlich, dass BAVC und IG BCE beim Thema „Vereinbarkeit von Beruf und Familie“ eine Vorreiterrolle übernommen haben. Einig waren sich alle Teilnehmenden, dass es wichtig sei, nicht nur mehr Frauen in Führungspositionen zu bringen, sondern die Vereinbarkeit von Beruf und Familie stärker zu fördern. Dabei müsse, so IG-BCE-Vorstandsmitglied Edeltraud Glänzer, die Pflege Angehöriger stärker ins Blickfeld rücken. mehr...
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Pflege von Angehörigen Wovon sollen pflegende Angehörige leben? Wer einen Angehörigen versorgen muss, kann bis zu sechs Monate lang aus seinem Job aussteigen. Eine gesetzliche Regelung zum Einkommen während dieser Pflegezeit gibt es aber bisher nicht – auch wenn die Bundesfamilienministerin nun so etwas plant. Wovon können Pflegende heute leben? mehr...
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Charta unterzeichnet Regierung und Wirtschaft für familienbewusste Arbeitszeiten Auf Einladung von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und Familienministerin Dr. Kristina Schröder sind Anfang Februar 2011 Vertreter und Vertreterinnen von Wirtschaftsverbänden, Gewerkschaften und Unternehmen zum Spitzengespräch „Zur richtigen Zeit am richtigen Ort – Initiative Familienbewusste Arbeitszeiten“ in Berlin zusammengekommen, um für eine familienfreundliche Arbeitszeitgestaltung in Deutschland zu werben. „Eine gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels eine wichtige Voraussetzung für einen zukunftsfähigen Standort Deutschland“, erklärte Angela Merkel. Das gesamtgesellschaftliche Engagement für familienbewusste Arbeitszeiten wurde dokumentiert mit der Unterzeichnung einer Charta. - Für die IG BCE nahm Vorstandsmitglied Edeltraut Glänzer an der Veranstaltung teil.
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Familienbewusste Personalpolitik IG BCE mit Zertifikat zum audit berufundfamilie ausgezeichnet Die IG BCE als Arbeitgeber sowie rund 300 weitere Unternehmen wurden in Berlin mit dem Zertifikat zum audit berufundfamilie ausgezeichnet. Sie erhielten die Urkunde aus den Händen von Bundesfamilienminister Kristina Schröder. „Familienfreundlichkeit am Arbeitsplatz ist nicht nur wichtig für die Beschäftigten, sie zahlt sich auch für den Betrieb aus", sagte die Ministerin. „Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die von ihrem Betrieb unterstützt werden, um Familie und Beruf besser unter einen Hut zu bekommen, kehren früher aus der Elternzeit zurück, fallen seltener aus und arbeiten produktiver. Außerdem sind familienfreundliche Betriebe als Arbeitgeber attraktiver. Eine zukunftsfähige, innovative Wirtschaft ist ohne familienfreundliche Arbeitsbedingungen auf Dauer nicht möglich". Zu den Ausgezeichneten zählen 134 Unternehmen, 124 Institutionen und 36 Hochschulen.
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Vereinbarkeit von Beruf und Familie Kein Schönwetter-Thema In einem Mitte Juni 09 vorgestellten Thesenpapier hat IG-BCE-Vorstandsmitglied Edeltraud Glänzer noch einmal nachdrücklich auf die Bedeutung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie hingewiesen. Auch in Zeiten der Krise müssten sich Politik, Sozialpartner und Unternehmen für die Fortsetzung und den Ausbau der Konzepte engagieren. Glänzer: "Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist kein Schönwetter-Thema." Sowohl für die Unternehmen wie auch das Land werde es zunehmend zu einem Standortfaktor: "Daran ändert auch die Krise nichts." Zukunftsfähige, familienorientierte Personalkonzepte gewännen auch vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung an Bedeutung. Frauen und Männer bräuchten den Dreiklang aus Geld, Zeit und Infrastruktur (z.B. Kinderbetreuung) und unterstützende Aktivitäten in den Unternehmen, um Erwerbstätigkeit und Familie vereinbaren zu können.
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Elternzeit Vorzeitige Beendigung und Übertragung von Elternzeit Wird während der Elternzeit ein weiters Kind geboren, haben Mütter und Väter die Möglichkeit, die laufende Elternzeit vorzeitig zu beenden und unmittelbar die Auszeit für das neugeborene Kind anzutreten. Im Anschluss daran kann die nicht in Anspruch genommene Zeit der ersten Elternzeit-Phase bis zu 12 Monaten nachgeholt werden. Voraussetzung ist die Zustimmung des Arbeitgebers, der diese jedoch nur aus dringenden betrieblichen Gründen verweigern kann. Diese Entscheidung traf das Bundesarbeitsgericht (BAG) in Erfurt am 21. April 2009 (AZ: 9 AZR 391/08). Nähere Informationen bietet die Presseinformation des Gerichts.
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Beruf und Familie Aus der Praxis für die Praxis Ob die "Familiäre Notfallbetreuung" bei der Sasol Germany GmbH, die Kindertagespflege bei der Firma BÜFA Chemikalien GmbH & Co. KG oder auch die Unterstützung pflegender Beschäftigter bei Merz Pharma - in der chemischen Industrie gibt es zahlreiche gute Beispiele für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Eine Auswahl stellen die Chemie-Sozialpartner BAVC und IG BCE gemeinsamen mit dem Unternehmensnetzwerk Erfolgsfaktor Familie in der Broschüre "Aus der Praxis für die Praxis - Gute Beispiele zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie in der chemischen Industrie" vor. Dabei gilt: Nachahmen ausdrücklich erwünscht!
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Erfolgreiche Bilanz Beruf und Familie - das geht doch! In vielen Betrieben sind Beruf und Familie heute besser vereinbar als noch vor zwei Jahren. Das ist das wichtigste Ergebnis der IG-BCE-Kampagne für eine „Familienbewußte Personalpolitik". In insgesamt 78 Fällen haben Betriebsräte und Gewerkschaft Punkt für Punkt festgeschrieben, was Beschäftigten mit Kindern das Leben leichter macht. Auch eine Sozialpartner-Vereinbarung mit dem Bundesarbeitgeberverband Chemie (BAVC) hat zu diesen Erfolgen beigetragen. Familienfreundliche Regelungen gibt es aber ebenso in der Papier, Glas- und Kautschukindustrie. Wasserversorger und Abwasserentsorger sind gleichfalls einbezogen, genauso Naturheilmittel -und Naturkosmetikhersteller. In sechs Betrieben hat die IG BCE darüber hinaus Tarifverträge geschlossen, in denen der Anspruch der Beschäftigten auf familienfreundliche Maßnahmen geregelt ist.
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Betriebsrätebefragung Berufsrisiko Familie!? Familienbewusste Personalpolitik ist ein Gewinn für alle. Sie lohnt sich für die Beschäftigten, die Familienaufgaben und Erwerbstätigkeit besser „unter einen Hut bringen" können und sie rechnet sich für die Unternehmen, die ihre Kosten für Fluktuationen, Stellenbesetzungen und Fehlzeiten minimieren können. Im Rahmen der Kampagne „Familienbewusste Personalpolitik - Eltern sind Leistungsträger" hat die IG BCE im Bezirk Hamburg-Harburg eine Betriebsrätebefragung zur Familienfreundlichkeit der Unternehmen durchgeführt. Die vorliegende Broschüre präsentiert die Ergebnisse - gegliedert nach einzelnen Themenbereichen (Unternehmenskultur, Arbeitszeit & Arbeitsorganisation, Kinderbetreuung, Pflege und Rückkehrmanagement) und versehen mit konkreten Handlungsanleitungen. Die Broschüre kann in gedruckter Form bei der IG BCE, Abt. Frauen/Gleichstellung kostenfrei bestellt werden.
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Familienbewusste Personalpolitik Beruf und Familie vereinbar machen Der Anteil erwerbstätiger Frauen steigt stetig an. Frauen wollen sich heute nicht mehr zwischen Kind und Erwerbsarbeit entscheiden, sondern beides miteinander verbinden. Auch bei jungen Männern - so zeigt eine Vielzahl von Untersuchungen - wird ein deutlicher Trend hin zu einer aktiven Übernahme der Vaterrolle beobachtet. In der Personalpolitik vieler Unternehmen spiegeln sich die Ansprüche der Beschäftigten allerdings noch nicht wider. Die IG BCE engagiert sich für eine Fortsetzung der in den vergangenen Jahren eingeleiteten nachhaltigen Familienpolitik und nimmt ihre Aufgabe sehr ernst, betriebliche Lösungsmöglichkeiten zur besseren Balance von Beruf und Familie zu schaffen. mehr...
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Materialien & Arbeitshilfen Aktiv im Betrieb für eine familienbewusste Personalpolitik Die IG BCE setzt sich für eine chancengleiche und familienbewusste Personalpolitik ein. Sie hat eine Reihe von familienpolitischen Aktivitäten gestartet, um die Rahmenbedingungen in den Betrieben ihres Organisationsbereichs deutlich zu verbessern. Zum Erfolg dieser Maßnahmen tragen alle Aktiven in der IG BCE bei. Betriebsräte, Vertrauensleute und IG-BCE-Mitglieder bringen die entscheidenden Argumente in ihren Betrieben in die Diskussion ein. Die IG BCE unterstützt sie mit Materialien zur Kampagne "Familienbewußte Personalpolitik". mehr...
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IG BCE / Abteilung Frauen / Gleichstellung
Königsworther Platz 6
30167 Hannover
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Telefon: 0511 7631-282
Fax: 0511 7631-708
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Bundesforum Familie
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| Das Leben von Familien findet in vielen gesellschaftlichen Sphären statt und wird von ihnen beeinflusst. Das Bundesforum Familie setzt sich dafür ein, dass familienrelevante Belange in allen gesellschaftlichen und politischen Gestaltungsbereichen berücksichtigt werden. Zu diesem Zweck sind im Bundesforum Organisationen mit diversen Schwerpunkten versammelt. Zu den derzeit knapp 100 bundesweit tätigen Mitgliedsorganisationen gehört auch die IG BCE. |
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Berliner Erklärung |
www.bundesforum-familie.de |
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Elterngeldrechner Online
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| Elterngeld schafft gemeinsame Zeit für Eltern und Kinder. Mit dem Elterngeld-Rechner des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend lässt sich in wenigen Minuten der mögliche Anspruch auf Elterngeld ermitteln. |
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BMFSFJ: Elterngeld-Rechner |
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IG BCE / BAVC: Gemeinsame Position
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| Die Sozialpartner BAVC und IG BCE setzen sich gemeinsam für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie in der chemischen Industrie ein. Die gemeinsame Position ist in der Sozialpartner-Vereinbarung "Für eine chancengleiche und familienbewusste Personalpolitik" formuliert. |
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Sozialpartnervereinbarung |
Eckpunkte der Vereinbarung |
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Sozialpartnernetz Chemie
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| Die Chemie-Sozialpartner IG BCE und BAVC informieren über den Gedanken der Sozialpartnerschaft, dokumentieren die gemeinsamen Sozialpartner-Vereinbarungen, liefern praktische Beispiele für ihre Handhabung in den Betrieben und stellen sozialpartnerschaftliche Institutionen vor. |
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www.chemie-sozialpartner.de |
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Chancengleichheit
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| Die nackten Zahlen zeigen: Es gibt große Fortschritte, aber viele Ungleichheiten oder sogar Benachteiligungen halten sich hartnäckig - manchmal ganz versteckt. |
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www.boeckler.de |
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FrauenLohnSpiegel
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| Das WSI-Tarifarchiv in der Hans-Böckler-Stiftung bietet mit dem "FrauenLohnSpiegel" einen Informationsservice für Frauen. Die Webseite liefert Daten und Fakten zur Einkommenssituation von Frauen, einen Lohn- und Gehalts-Check zu über 280 Berufen und darüber hinaus zahlreiche weitere Informationen, Hinweise und Links zum Thema "Frau und Beruf". |
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www.frauenlohnspiegel.de |
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