WESENTLICHE HANDLUNGSFELDER: Die "Schule für alle" hat fünf Dimensionen. Diese sind zu entwickeln:
Schule der Humanität - in der Kinder das Recht als eigenständige Person mit vielfältigen Fähigkeiten haben.
Schule der Toleranz und des Respektes - in der die Achtung vor der Würde der einzelnen Schülerinnen und Schüler wichtiger Maßstab ist und jeder in seiner Individualität akzeptiert und gefördert wird.
Schule der sozialen Kooperation - in der nicht Selektion, sondern Entwicklung und nicht Konkurrenz, sondern gegenseitige Hilfe entscheidend sind und in die Methoden des Lernens eingebunden sind.
Schule der sozialen Fürsorge - in der Menschen aller sozialen Schichten und verschiedener Kulturen zusammentreffen und das soziale Miteinander konkret leben.
Schule für mehr Demokratie - in der Schülerinnen und Schüler demokratische Erfahrungen geboten und sie für die Demokratie vorbereitet werden.
EMPFEHLUNGEN AN DIE POLITIK: Schule im Ganztagsbetrieb
Die "Schule für alle" mit den genannten fünf Dimensionen braucht Raum und Zeit. Dafür ist das Schulsystem zum Ganztagsbetrieb auszubauen. Damit dies gelingt, ist die Schule als Lernort durch ein Netzwerk von Schulen, anderen Bildungseinrichtungen, außerschulischen Einrichtungen und Unternehmen vor Ort zu unterstützen. Lernen als ganzheitlicher Prozess ist eine Gemeinschaftsaufgabe von allen an der Erziehung- und Bildungsarbeit in der Region Beteiligten.
Frühzeitig Aufgaben übernehmen
Schon im Vorschulalter können Kinder sinnvolle praktische und soziale Aufgaben eigenverantwortlich übernehmen.
Praxislernen im Schulalltag
Darüber hinaus ist ein vielfältiges Angebot an Praxislernen während der gesamten Schulzeit anzubieten. Beispielhaft hierfür sind Auslandsaufenthalte zum Erlernen von Fremdsprachen, internationale Begegnungen und wöchentliche Praxistage.
Jedes Kind kommt mit
Schule hat die Aufgabe, Kindern und Jugendlichen Kenntnisse im Sinne einer sozialen und kulturellen Grundbildung zu vermitteln. Sie soll es ihnen ermöglicht, die Bedeutung des Wandels aller Lebensbereiche für das eigene Leben und für das Gemeinwesen zu erfassen und durch eigene Entscheidungen aktiv mitzugestalten.
HANDLUNGSEBENE DER IG BCE: Projekt "Schule und Arbeitswelt".
Erstellung von Unterrichtsmaterialien für allgemein- und berufsbildende Schulen zum Thema Mitbestimmung.
Entwicklung von Vorschlägen zur Integration arbeitsweltlicher Themen in den Unterricht.