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Bildungsmatrix

Förderung lebensnahen und lebenslangen Lernens

Themenfeld Frühkindliche Bildung

Baby
Foto: Agentur Jeschke
WESENTLICHE HANDLUNGSFELDER:

Frühe Förderung
Kindertagesstätten entwickeln sich mehr und mehr zu einem Lernort für Kinder. Dort entstehen altersgerechte Lernsituationen, in denen Kinder Erfahrungen sammeln können und gefordert werden. Aber nicht nur in der Kindertagesstätte selbst, sondern auch an externen Orten wie etwa in der Natur werden Dinge beobachtet und erforscht. Dadurch wird der Lernprozess erweitert.

Unterschiede erkennen und akzeptieren
Kinder entwickeln früh vielfältige Fähigkeiten - physische und psychische ebenso wie soziale und ethische. Sie machen schon in den Kindertagesstätten Erfahrungen mit Kindern und Erwachsenen anderer Kulturen. Im "miteinander Erleben" lernen sie Unterschiede kennen und akzeptieren. Das sind erste Erfahrungen, die sie ihr ganzes Leben lang begleiten.

Lebensnahes Lernen schafft Lernmotivation
Lernkompetenz muss möglichst früh vermittelt werden und die Kinder zu kontinuierlichem Lernen motivieren und befähigen. Lernen mit Praxisorientierung schafft Lernmotivation und ist in Verbindung mit Lernkompetenz zentrale Voraussetzung lebenslangen Lernens.

 



EMPFEHLUNGEN AN DIE POLITIK:

Positives Lernklima schaffen
Um den Wissensdurst und die Neugier der Kinder zu befriedigen, sind qualitativ hochwertige und entsprechend ausgestattete Lernumgebungen zu schaffen. Angemessene bauliche beziehungsweise räumlich-sachliche Ausstattung und Ortslage dienen zur Unterstützung eines positiven Lernklimas. Naturnah und dennoch gut erreichbar gelegene Kindertagesstätten bieten eine hohe Attraktivität für Kinder und auch ihre Eltern.

Leitbilder weiterentwickeln
Kindertagesstätten geben sich Profile und Leitbilder. So machen sie auf ihre besonderen Merkmale und Zielsetzungen aufmerksam und setzen bestimmte Standards für sich, an denen sie gemessen werden können.

Elternarbeit unterstützt lebensnahes und lebenslanges Lernen
Elternarbeit wird gestärkt und unterstützt. Eltern bekommen die Möglichkeit, ihren Beruf vorzustellen und in das Leben der Kindertagesstätten einzubringen. Dieses kann durch Mitarbeit bei Projekten in der Kindertagesstätte geschehen.

 



HANDLUNGSEBENE DER IG BCE:

Die IG BCE wird verstärkt vorschulische Aktivitäten unterstützen, wie es bereits im Pilotprojekt „Kinder Garten Labor" (KiGaLab) im IG BCE Bezirk Altötting vor Ort erprobt wird.

Die IG BCE strebt den verstärkten Austausch zwischen Betrieben ihres Betreuungsbereiches und den ortsansässigen Einrichtungen frühkindlichen Bildung und Erziehung an, um eine praxis- und umfeldorientierte Bildung zu unterstützen.

Die Gewerkschaft wird gezielte Informationen zu Bildungsmöglichkeiten anbieten. Insbesondere die  Ortsgruppen sind aufgefordert, Bildungsinitiativen zu starten, mit dem Ziel die Integration der Kinder aus unterschiedlichem sozialen und kulturellen Hintergrund zu fördern.

Die IG BCE wird in ihren Stellungnahmen darauf hinweisen, welche Bedeutung frühkindliche Bildung für offene Zugänge, Durchlässigkeiten und Übergänge im weiteren Bildungsverlauf hat. Sie wird überprüfen, inwieweit sie ihre Strukturen und Personengruppen dahingehend anspricht, Herausforderungen und Ideen zu dem Handlungsfeld „Offene Zugänge und Durchlässigkeiten" zu entwickeln.

In den Betriebskindergärten wird die Gewerkschaft darauf hinwirken, dass die Aspekte der Umsetzung von Chancengleichheit erkannt werden und entsprechend gehandelt wird. Darüber hinaus wird sie darauf Einfluss nehmen, dass mehr Plätze für Kinder unter drei Jahren in Betriebskindertagesstätten eingerichtet werden.

 

Weiterführende Links und Downloads:
Bildungspolitisches Diskussionspapier: Frühkindliche Bildung
Zusammenfassung Bildungspolitisches Diskussionspapier Themenfeld ?Frühkindliche Bildung?

Leitsatz: Förderung lebensnahen und lebenslangen Lernens


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