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Bildungsmatrix

Förderung lebensnahen und lebenslangen Lernens

Themenfeld Schule

Schüler
Foto: Agentur Jeschke
WESENTLICHE HANDLUNGSFELDER:

Lernen an verschiedenen Lernorten
Die Öffnung von Schule bezieht konsequent außerschulische Lernorte und Lernpartner mit ein. Dies erfordert veränderte Lernprozesse. Sie haben sich nicht starr an Fächern zu orientieren, sondern vielmehr einen Anwendungsbezug herzustellen sowie Problemlösung und vernetztes Denken anzuregen.

Lebensnahes Lernen schafft Lernmotivation
Lernkompetenz muss möglichst früh vermittelt werden und den Menschen zu kontinuierlichem Lernen motivieren und befähigen. Lernen mit Praxisorientierung schafft Lernmotivation und ist in Verbindung mit Lernkompetenz zentrale Voraussetzung lebenslangen Lernens.

"Um ein Kind zu erziehen, braucht es ein ganzes Dorf" (Afrikanisches Sprichwort)
Eine fördernde Schule braucht Menschen und die Kooperation aller Beteiligten: Eltern, Schülerinnen und Schüler, Lehrende, sozialpädagogische Kräfte, Vereine, Institutionen des Wohnumfeldes und der Gemeinde. Schule hat sich der Lebenswelt zu öffnen und sich als Lern- und Lebensraum zu entwickeln. Schule ist auch ein Raum der Kulturen, in denen Kinder die Verschiedenheit der Kulturen und der Sprachen als Reichtum und nicht als Problem kennen lernen.

 



EMPFEHLUNGEN AN DIE POLITIK:

Lebenswirklichkeit als Lerngegenstand
Die Lebenswirklichkeit von Kindern und Jugendlichen soll aktiv in der Schule aufgegriffen werden, damit Lernvorgänge einen für die Lernenden einsehbaren, nachvollziehbaren und ernsthaften Sinn bekommen. Ganzheitliches Lernen ist zu stärken, um im Unterricht gemeinsam fachliche und überfachliche Kompetenzen entwickeln zu können.

Praxisbezüge in Lehr- und Lernformen integrieren
Praxisbezüge sind nicht als bloße Ergänzung des Unterrichts zu sehen, sondern erfordern eine Reflexion und Neuorientierung sowohl hinsichtlich zeitgemäßer Lehr- und Lernformen als auch der Inhalte.

Projektarbeit etablieren
Projektarbeit ist sowohl strukturell als auch inhaltlich ins Zentrum der Aufgaben und Aktivitäten der Schulen zu stellen. Dabei ist es sinnvoll, diese auch fächerverbindend zu organisieren und in ein Gesamtkonzept der Einzelschule einfließen zu lassen.

Neuorientierung der Lehrerbildung
In der Lehrerbildung ist die geschilderte Neuorientierung des Unterrichts konsequent zu vermitteln, um die Lehrkräfte fachlich, methodisch und didaktisch auf diese Lernform vorzubereiten. Wichtig ist dabei die Vermittlung umfassender Kenntnisse über die Anforderungen, die der weitere Berufs- und Lebensweg nach Verlassen der Schule an die Jugendlichen stellt.

Elternarbeit aktivieren
Durch aktive Elternarbeit sind die Ressourcen der Eltern im Interesse der Schule einzusetzen. Dabei sind Eltern mit Migrationshintergrund gezielt an die schulische Arbeit heranzuführen.

 



HANDLUNGSEBENE DER IG BCE:

Förderung regionaler Kooperationen von Schulen mit Einrichtungen der Jugendbildung zur Unterstützung von Familien.

Bereitstellung von arbeitsweltlichen Unterrichtsmaterialen.

Initiierung von Regionalnetzwerken und Mitarbeit.

Unterstützung des Ausbaus schulischer Ganztagsangebote durch Kooperationsbeteiligung.

 

Weiterführende Links und Downloads:
Bildungspolitisches Diskussionspapier: Schule


Leitsatz: Förderung lebensnahen und lebenslangen Lernens


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Das Regionalnetzwerk Hannover ist ein Teil der der bundesweiten Initiative für Beschäftigung. Es hat zum Ziel, Beschäftigung, Beschäftigungsfähigkeit, Qualifizierung, Ausbildung, Unternehmergeist und Chancengleichheit zu fördern.
Schule und Arbeitswelt
Die Gewerkschaften sind sich mit vielen gesellschaftlichen Gruppen einig: Der Reformbedarf im deutschen Bildungswesen ist immens. Mit der Initiative "Schule und Arbeitswelt" wollen sie einen Beitrag zu einem besseren Bildungswesen in Deutschland leisten und das ganz konkret; mit regionale Arbeitskreisen, die sich vor Ort aktiv in die Schulpolitik einbringen.

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