Kontakt  |  Impressum  |  Downloads  |  Änderung der Mitgliedsdaten  |  RSS-Feeds  |  English Version
Jetzt Mitglied werden
Flash | HTML
Jetzt für die Webseite
registrieren | Vorteile...
Startseite
Bildung & Qualifizierung
Bildungspolitik
Bildungsmatrix
Hochschule
Chancengleichheit
IG BCE
Tarife
Veranstaltungen
Wirtschaft & Branchen
Recht rund um den Job
Schwerpunktthemen
Betriebsräte / EBR
Gruppen in der IG BCE
ServiceCenter
Kampagnen & Initiativen
MedienService
WebWegweiser
Treffpunkt
IG-BCE-Blogs 
Medieninformationen 
IG BCE aktuell 
E-Abos 
RSS-Feeds 
Downloads 
Links 


Bildungsmatrix

Gleiche Chancen in der Bildung

Themenfeld Hochschule

Junge Frau mit Lupe
Foto: Agentur Jeschke
WESENTLICHE HANDLUNGSFELDER:

Der sozialen Ungleichheit entgegenwirken
Nach der aktuellen Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks schaffen vier von fünf Kindern aus einkommensstarken Haushalten den Sprung an die Hochschule, aber nur ein Zehntel der Kinder aus einkommensschwächeren Familien.

Dieser sozialen Ungleichheit ist entgegenzuwirken durch die Verbesserung des Zugangs zu Hochschulen:

  • durch Unterstützungssysteme für Studierende während des Studiums;
  • eine für Ungleichverteilung sensibilisierte Lehre und Forschung.




EMPFEHLUNGEN AN DIE POLITIK:

Zugang erleichtern
Ein wichtiger Beitrag sind Kurse zum nachträglichen Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung im zweiten Bildungsweg gemeinsam mit den anerkannten Erwachsenen- und Weiterbildungseinrichtungen. Für die Zulassung zu einem Studiengang hat nicht mehr nur der Schulabschluss allein zu entscheiden, sondern fachspezifische Auswahl- und Eignungsfeststellungsverfahren. Hochschule als Institution selbst muss sich ihrer unbeabsichtigten und "heimlichen" Auswahlkriterien selbstkritisch bewusst werden und sie öffentlich erkennbar und beispielgebend abbauen. Mit der zunehmend erweiterten Möglichkeit von Hochschulen, sich selbst die Studierenden auswählen zu können, haben sie zugleich die Chance, sich ein eigenes öffentliches Profil zu geben.

Die Finanzierung des Studiums gewährleisten
Wichtig ist eine von den Eltern unabhängige staatliche Unterstützung für den Lebensunterhalt der Studierenden, in der Transferleistungen wie Kindergeld und BAföG zusammengefasst werden. Darüber hinaus ist ein kreditbasiertes Teilfinanzierungsangebot denkbar. Das Erststudium bis zum Master-Abschluss muss gebührenfrei bleiben. Die Einführung von Studiengebühren innerhalb der deutschen Hochschulen verschärft die Chancenungleichheit. Sie ist aus gesellschafts-, sozial- und bildungspolitischen Gründen abzulehnen. Der Zugang zum Studium und die Aktivierung von Begabungsreserven ist durch ein Stipendienwesen von Bund, Land, Universitäten, Wirtschaft und privaten Stiftungen auszubauen, um Studienwillige insbesondere aus finanzschwachen Familien die Entscheidung für ein Hochschulstudium zu erleichtern.

In Lehre und Forschung Chancengleichheit fördern
Hochschule hat das Thema Chancengleichheit selbst als Inhalt von Forschung und Lehre zu betrachten. Dafür sind auch die im Lernprozess von Studierenden auftretenden Schwellen auszugleichen und in die Bewertungspraxis studentischer Leistungen einzubeziehen. Hochschulen haben ihre Analyse- und Beratungsfunktion gegenüber anderen bildenden Institutionen zur Aufdeckung, Minderung und Beseitigung von Benachteiligungen, nachzukommen. Dafür sind übergreifende Konzepte mit den relevanten gesellschaftlichen Kräften zu entwickeln, um hier die langfristig eingeforderten Veränderungen in Strukturen umzusetzen.

Projekte vernetzen
Erforderlich sind vernetzte Projekte, die Wissenschaft und Arbeitswelt regional und projektbezogen zusammenführen sowie allen Interessierten den Zugang zu Wissenschaft und Forschung auch ohne Hochschulzugangsberechtigung ermöglichen. Gleichzeitig gilt es, niedrigschwellige Lernangebote für bildungsferne und lernungewohnte Zielgruppen zu entwickeln und umzusetzen.


 


HANDLUNGSEBENE DER IG BCE:

Einsatz für Stipendien zur gezielten Unterstützung sozial- und gesellschaftspolitisch engagierter junger Menschen bei der Aufnahme eines Studiums, zum Beispiel Stipendien der Hans-Böckler-Stiftung.

Sozialpartnerschaftliche Regelungen schaffen zur Unterstützung und Finanzierung des Studiums an Berufsakademien (zur möglichen Aufnahme eines Masterstudiums) als Beitrag für mehr Durchlässigkeit im Hochschulsystem.

Verstärktes Engagement der IG BCE in der bildungspolitischen Debatte zum Thema "Studiengebühren".

Anregen eines berufsbegleitenden Mentorinnen- und Mentorprogrammes für Studierende, zum Beispiel aus der Berufswelt.

 

Weiterführende Links und Downloads:
Bildungspolitisches Diskussionspapier: Hochschule


Leitsatz „Gleiche Chancen in der Bildung“


Zurück zur Bildungsmatrix...


Druckversion
Weiterempfehlen
PDF-Version
Word-Version
IG BCE - Abteilung Bildung / Wissenschaft
Königsworther Platz 6
30167 Hannover
Telefon: 0511 7631-142
Senden Sie uns eine E-Mail...
Bildungsmatrix
Sie möchten sich noch ein weiteres Bildungsthema erschließen. Ein Maus-Klick führt Sie zurück auf die Auswahloberfläche der Matrix.
Studienförderung: Hans-Böckler-Stiftung
Gute Leistungen und gesellschaftliches Engagement: Wer diese Voraussetzungen mitbringt, hat grundsätzlich gute Chancen, ein Stipendium von der Hans-Böckler-Stiftung zu bekommen.
Studieren ohne Abitur
"Studieren lohnt!" - unter dieser Überschrift bietet das Netzwerk "Wege ins Studium" wichtige Hinweise. Darunter auch: Welche Zulassungsvoraussetzungen sind für ein Studium ohne Abitur notwendig?

Kontakt  |  Impressum  |  Downloads  |  Änderung der Mitgliedsdaten  |  RSS-Feeds  |  English Version
© 2012 IG BCE - Grafiken & Inhalte dieser Webseite sind urheberrechtlich geschützt.

IG BCE - Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie
Königsworther Platz 6 | D-30167 Hannover | Germany
Telefon: 0511-7631-329 | Telefax: 0511-7000891
Internet: www.igbce.de | E-Mail: info@igbce.de