"Gesunde Arbeit" ist sowohl eine traditionelle Zielsetzung der Gewerkschaften als auch ein in die Zukunft gerichtetes Thema. Arbeit fordert und belastet uns. Überforderung und Überbelastung haben ebenso Einfluss auf Gesundheit und Zufriedenheit wie Unterforderung, Monotonie oder die Doppelbelastung durch Beruf und Familie.
Die Arbeitssicherheit hat insbesondere durch den Einfluss der Gewerkschaften erhebliche Fortschritte gemacht. Die Zahl der Unfälle in den Betrieben und der berufsbedingten Erkrankungen ist rückläufig. Dennoch ist es notwendig, weitere Initiativen für "Gesunde Arbeit" durchzuführen. Notwendig ist dies auch vor dem Hintergrund der Tatsache, dass Gesundheitsförderung und Prävention wichtige Beiträge sind, der Kostenentwicklung im Gesundheitswesen entgegen zu wirken.
Eine zusätzliche Herausforderung stellt die Bewältigung der demografischen Entwicklung dar. Nur mit Gesundheitsförderung wird es gelingen, die Arbeits- und Lebensfähigkeit der alternden Gesellschaft sicherzustellen. Gründe genug für vielfältige Initiativen in diesem Arbeitsfeld: Betriebliche Gesundheitsförderung ist ein wichtiges Thema für Männer und für Frauen in den Betrieben, in der Ortsgruppe, im Frauenausschuss oder -forum.
Beispiele für Aktivitäten, bei denen Männern und Frauen differenziert zu berücksichtigen sind:
- Erhebung von Belastungssituationen
- Erkundung gesundheitsfördernder Initiativen
- Entwicklung von effektiven Maßnahmen zur Gesundheitsförderung
- Umsetzung von Gesundheitsförderungsmaßnahmen in den Betrieben
- Analyse und Bewertung der durchgeführten Maßnahmen
Interessiert?
Bei der Planung und Umsetzung von Maßnahmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung beraten Sie gerne die Abteilungen Frauen/Gleichstellung und Arbeitsschutz der IG BCE-Hauptverwaltung.