Die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie ist an der Weiterentwicklung und Modernisierung der dualen Berufsausbildung beteiligt. Sie will das Bildungssystem als herausragenden positiven Standortfaktor insbesondere durch die quantitative und qualitative Weiterentwicklung der Aus- und Weiterbildung und des dualen Systems voranbringen.
Es geht um den Ausgleich von Qualifizierungs- und Bildungsinteressen von Jugendlichen, Betrieben, Gesellschaft und Wirtschaft insgesamt.
Eine fortlaufende Verständigung über Ziele und Aktivitäten zwischen den Arbeitgeberverbänden, der IG BCE und den politisch Handelnden ist deshalb für die Funktionsfähigkeit der dualen Berufsausbildung unerlässlich.
Die IG BCE gestalten mit Gewerkschaftern aus ihrem Organisationsbereich als sachverständigen Experten in eigener Sache neue und moderne Ausbildungsberufe in Neuordnungsverfahren. Sie arbeitet in den Ausschüssen des Bundesinstitutes für Berufsbildung und steht für die Integration des deutschen Berufsbildungsmodells in Europa.
Strukturelle Erneuerung und Modernisierung im Sinne der in der Arbeitsgruppe "Aus- und Weiterbildung" im Bündnis für Arbeit, Ausbildung und Wettbewerbsfähigkeit getroffenen Vereinbarungen zum dualen System der Berufsausbildung werden von ihr vorangetrieben.
Die IG BCE ist Kooperations- und Ansprechpartner für Betriebsräte, Jugend- und Auszubildendenvertreter, Berufsbildungsausschüsse, Ausbilder und Prüfungsausschussmitglieder. Sie gestaltet Berufsbildungspolitik mit ihren Sozialpartnern in den Berufsbildungsräten Chemie, Papier und Glas. Sie ist in den Prüfungsaufgabenerstellungsausschüssen bei den gewerblich-technischen und kaufmännisch verwaltenden Berufen präsent.
Zudem führt sie im Rahmen des BMBF-Projektes umfangreiche Qualifizierungsmaßnahmen für Ausbilder und Prüfer durch.