
Angst vor dem Islam? Offen aufeinander zugehen „Islamkritik oder antimuslimischer Rassismus" - unter diesem Motto stand eine Veranstaltung, die aus Anlass der Internationalen Wochen gegen Rassismus in der IG-BCE-Hauptverwaltung stattfand. Yusuf Ekiz (DITIB) stellte dabei vor 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern kritisch fest: „In der Vergangenheit wurde oft über, aber nicht mit den Muslimen diskutiert". „Religion", ergänzte der Religionswissenschaftler Bertram Schmitz, sei ambivalent „weder gut noch böse". Er frage sich, ob Menschen die Angst vor dem Islam hätten überhaupt jemals Kontakt zu Muslimen hatten. „Die IG BCE", so Giovanni Pollice, „nimmt die Sorgen muslimischen Mitbürgerinnen und Mitbürger auf und setzt sich für weltoffene, tolerante Gesellschaft ein." Einhelliges Urteil der Diskussionsteilnehmer: Offenheit, aufeinander zuzugehen sei wichtig.
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39. Recklinghäuser Tagung Die Sorgen ernst nehmen Die 39. Recklinghäuser Tagung der IG BCE am vergangenen Wochenende (5.12.2009) stand ganz unter dem Eindruck des Volksentscheids in der Schweiz gegen den Bau von weiteren Minaretten. Dieser sei sowohl ein „prächtiges Geschenk an den aggressivsten Islamismus" als auch „Steilpass für die Rechtsextremisten und Populisten", sagte Giovanni Pollice. Der IG-BCE-Abteilungsleiter „Ausländische Arbeitnehmer/Migration" hielt die Grundsatzrede auf der migrationspolitischen Tagung der IG BCE. Die Sorgen der Muslime in Deutschland müssten ernst genommen werden: „Schließlich haben die allermeisten von ihnen ebenso wenig mit Terror und Scharia im Sinn wie andere Europäer." mehr...
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Lale Akgün im Interview mit kompakt Soziale Integration vorantreiben Integration ist nicht eine Frage der ethnischen Herkunft. "Es geht immer um die soziale Integration und die Integration sozial benachteiligter Menschen", so Lale Akgün, Migrationsexpertin. In dem Interview stellt die Ex-Bundestagsabgeordnete die Rolle der Gewerkschaften heraus, die sich schon in den siebziger Jahren für gleiche soziale Rechte eingesetzt haben. Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung fordert Lale Akgün eine breite Diskussion zum Thema Zuwanderungspolitik.
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Michael Vassiliadis Alle haben ein Recht auf eine gute Zukunft Die Ausgabe 11/2009 des Newsletter "Aktiv + Gleichberechtigt" der Initiative "Mach meinen Kumpel nicht an! - Verein gegen Ausländerfeindlichkeit und Rassismus" präsentiert ein ausführliches Interview mit Michael Vassiliadis, dem Vorsitzenden der IG BCE. Den Schwerpunkt bildet natürlich das Thema Migration in Deutschland. mehr...
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IG BCE / BAVC Vielfalt nutzen - Chancengleichheit verwirklichen Rund 20 Prozent der Bürgerinnen und Bürger in Deutschland besitzen mittlerweile einen Migrationshintergrund. Sie bringen verschiedene Sprachen, religiöse Überzeugungen und Lebensstile mit in ihre neue Heimat und sind ein elementarer Teil der Gesellschaft und der Arbeitswelt geworden. Der Umgang mit dieser Vielfalt stellt für die Betriebe eine große Chance wie auch eine Herausforderung dar. BAVC und IG BCE rufen die Unternehmen in ihrer Vereinbarung zum Diversity Management dazu auf, die Vielfalt in den Betrieben durch Diversity-Management Konzepte besser zu nutzen und entsprechende Betriebsvereinbarungen abzuschließen. Ferner bieten sie Unternehmen und Betriebsräte Unterstützung bei der Umsetzung einer von Diversity-Kultur geprägten Unternehmenspolitik an.
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Aufruf wider den Optionszwang ''Sie gehören zu uns!'' Der im Jahr 2000 im Staatsangehörigkeitsrecht verankerte Optionszwang führt dazu, dass Kinder nichtdeutscher Eltern, die mit ihrer Geburt auch die deutsche Staatsangehörigkeit erhalten haben, sich mit Vollendung des 18. Lebensjahres zwischen der deutschen und der Staatsangehörigkeit ihrer Eltern entscheiden müssen. Sie sind damit ''Deutsche auf Abruf". Wider diesen Optionszwang haben jetzt prominente Deutsche - darunter Vertreter von Kirchen und Verbänden - einen Aufruf unter der Überschrift ''Sie gehören zu uns" veröffentlicht. Als Vertreter der IG BCE hat der stellv. Vorsitzende Ulrich Freese als einer der ersten das Dokument unterschrieben. Darin heißt es u.a.: ''Ein schneller Verzicht auf den Optionszwang würde eine ungerechte Behandlung dieser Jugendlichen beenden und ein negatives integrationspolitisches Signal verhindern."
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Engagement gegen Rechts IG BCE tritt für Offenheit und Toleranz ein Für die IG BCE sind Chancengleichheit, soziale Gerechtigkeit, bürgerschaftliche Mitverantwortung Grundwerte unserer Gesellschaft. Sie müssen für alle Menschen Geltung erhalten, die in der Bundesrepublik leben. Die in Deutschland und Europa steigenden Zahlen politisch rechts motivierter Straf- und Gewalttaten, die Zunahme rassistischer und fremdenfeindlicher Einstellungen in der Mitte der Gesellschaft und die Wahlerfolge rechtsextremer Parteien geben Anlass zu großer Besorgnis. Die IG BCE tritt ein für Offenheit und Toleranz und engagiert sich gegen Fremdenfeindlichkeit, Diskriminierung und Rassismus in Gesellschaft und Arbeitswelt. mehr...
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IG-BCE-Wanderaustellung Gleichstellung und Chancengleichheit Die Herstellung gleicher Chancen, unabhängig von Herkunft, Nationalität, Alter, Geschlecht, Gesundheit oder sexueller Orientierung, ist Kernelement einer gerechten Gesellschaft. Von besonderer Bedeutung ist dabei die Beseitigung von Diskriminierungen und Benachteiligungen in der Arbeitswelt. Dafür engagieren sich die Gewerkschaften seit Langem. Mit einer Wanderausstellung möchte die IG BCE Ortsgruppen, Vertrauensleute, Bezirke und Landesbezirke bei ihren Aktivitäten vor Ort unterstützen und den Abschluss von Betriebsvereinbarungen über "Partnerschaftliches Verhalten am Arbeitsplatz" erleichtern. In anhängendem Flyer sind die Bedingungen beschrieben, zu denen die Wanderausstellung ausgeliehen werden kann. mehr...
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IG BCE Ausländische Arbeitnehmer/innen gut organisiert Ausländische Arbeitnehmer sind der IG BCE stark verbunden. Das belegt bereits der hohe Organisationsgrad von etwa 63 Prozent. Im November 2008 hatten rund 61.000 IG-BCE-Mitglieder einen ausländischen Pass. Der Anteil der Mitglieder ausländischer Herkunft in der IG BCE beträgt zirka 9 Prozent, wobei im Organisationsbereich 62 Nationalitäten vertreten sind. Ausländische Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind auf allen Ebenen der Gewerkschaftsarbeit aktiv. Durch die Novellierung des Betriebsverfassungsgesetzes im Jahre 1972 und die damit verbundene Einführung des passiven Wahlrechtes im Betrieb sind immer mehr ausländische Arbeitnehmer in den Betriebsrat gewählt worden. Bei der Betriebsratswahl im Jahr 2006 wurden im Organisationsbereich der IG BCE 1.100 Migrantinnen und Migranten in den Betriebsrat gewählt. Davon sind 114 Betriebsratsvorsitzende.
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Ausländische Arbeitnehmer Integration in die Arbeitswelt Die IG BCE und der Deutsche Gewerkschaftsbund haben wesentliche Voraussetzungen für die Integration ausländischer Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen in die Arbeitswelt geleistet. Die Möglichkeiten der betrieblichen und gewerkschaftlichen Interessenvertretungen sind jedoch weiterhin intensiv zu nutzen, um das Verständnis zwischen den ausländischen und deutschen Arbeitnehmern zu fördern und auszubauen. mehr...
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Info für Ausländische Arbeitnehmer: Dialog
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| Die IG BCE bietet mit "Dialog" einen mehrsprachigen Informationsdienst speziell für ihre interkulturelle Mitglieder an. Schwerpunktthemen der aktuellen Ausgabe sind die neu gewählte deutsche Bundesregierung, der IG-BCE-Kongress 2009 mit dem Führungswechsel an der Gewerkschaftsspitze, die Kongress-Anträge zur Migrationspolitik sowie wichtige Gerichtsurteile. |
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Dialog 1/2009 |
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''Die gelbe Hand''
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| Der Verein „Mach meinen Kumpel nicht an!" e.V. engagiert sich seit über zwanzig Jahren gegen Rassismus und tritt für die Gleichberechtigung von Migranten und Migrantinnen in der Arbeitswelt ein. Mit ihrem Logo, der "Gelben Hand" zeigen die Vereinsmitglieder: "Wir sind gegen Rassismus und Ausländerfeindlichkeit!". |
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Nähere Informationen... |
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Für Integration und Gleichberechtigung
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| Die IG BCE vertritt die Interessen der ausländischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Wir fördern die Integration und setzen uns für ein friedliches und gleichberechtigtes Zusammenleben aller Menschen ein. |
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Flyer |
Hintergrundinformationen |
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