Tradition und Zukunft
Bergbau in Deutschland wird oft mit dem Thema Steinkohle verbunden, deren Förderung in der Bundesrepublik allerdings - gegen den Willen der IG BCE - 2018 ausläuft. Von hoher Bedeutung bleibt die Förderung der heimischen Braunkohle. Sie ist einer der Haupt-Energielieferenten des Industriestandorts Deutschland. Wichtig ist auch noch die Förderung von Kali- und Steinsalz sowie der weitere Nichtkohlenbergbau, der in Zeiten knapper Rohstoffe wieder an Stellenwert gewinnt. weiter
Chemie und weitaus mehr
Zur deutschen Chemieindustrie zählen 2012 rund 1.600 Unternehmen mit mehr als 305.000 Beschäftigten im Inland. Schließt man die pharmazeutischen Betriebe mit ein, so finden etwa 410.000 Arbeitnehmer in der chemisch-pharmazeutischen Industrie ihren Arbeitsplatz. Im Jahr 2012 verbuchten die Unternehmen der deutschen chemisch-pharmazeutischen Industrie mehr als 178 Milliarden Euro Umsatz. Nach wie vor ist die Bundesrepublik einer der größten Chemieproduzenten der Welt. weiter
Vor großen Herausforderungen
In der deutschen Energiewirtschaft arbeiten etwa 120.000 Beschäftigte. Die hiesige Stromversorgung basierte im Jahr 2010 zu 23,7 % auf Braunkohle, 22,6 % auf Kernenergie, 18,7 % auf Steinkohle, 16,5 % auf erneuerbare Energien, 13,6 % auf Erdgas und 4,9 % auf weiteren Energieträgern. Eine Branche mit Zukunftschancen und gleichzeitig erheblichen Sorgen ist die heimische Photovoltaik. weiter
Mehr als Flasche und Fenster
Die deutsche Glasindustrie beschäftigt heute rund 48.000 Arbeitnehmer in 270 Betrieben. 2012 belief sich ihr Gesamtumsatz auf rund 8,3 Milliarden Euro. In keinem anderen Land in Europa gibt es so viele Glas produzierende Unternehmen wie in Deutschland. weiter
Nichts geht ohne Gummi
In der Kautschukverarbeitenden Industrie Deutschlands arbeiten rund 68.000 Mitarbeiter (Stand Ende 2012). Davon sind 18.800 in der Reifenindustrie beschäftigt. Der Branchenumsatz summiert sich auf 16,8 Milliarden Euro. weiter
Heterogene Branche
Mit rund 43.000 Mitarbeitern und einem Gesamtumsatz von 8,3 Milliarden Euro (Stand jeweils 2012) ist die Keramische Industrie ein bedeutender Teil innerhalb der deutschen Industriezweige. Die Bandbreite reicht von Kalkwerken über die Zementindustrie bis hin zur Porzellanherstellung. weiter
Von Haushalt bis Hightech
Die deutsche Kunststoffverarbeitende Industrie beschäftigt heute rund 250.000 Menschen in etwa 1.600 Unternehmen. Mit einem Branchenumsatz von über 50 Milliarden Euro liegt Deutschland weltweit an dritter Stelle. weiter
Kreativität, Innovationskraft und Design
Zur deutschen Lederindustrie gehören die Schuhindustrie, Lederwaren- und Kofferindustrie sowie die Gerbereien. Insgesamt rund 15.000 Menschen arbeiten in den etwa 75 Unternehmen mit mehr als 50 Beschäftigten. Im Jahr 2011 betrug der Branchenumsatz rund 3,2 Milliarden Euro. weiter
Langfristig sinkende Nachfrage
In Deutschland arbeiten aktuell knapp 17.000 Beschäftigte in Unternehmen, die Rohöl verarbeiten oder Altöl in neuwertige Mineralölprodukte aufarbeiten. In der deutschen Erdöl- und Erdgasproduktion sind aktuell rund 8.900 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beschäftigt. weiter
Ein nachhaltiges Produkt
Die deutsche Papierindustrie beschäftigt rund 50.000 Arbeitnehmer in etwa 250 Unternehmen. Im Jahr 2012 hat die Branche einen Umsatz von 16,3 Milliarden Euro erwirtschaftet – und 22,6 Millionen Tonnen Papier abgesetzt. weiter
Bestandteil einer nachhaltigen Wirtschaft
Anfang 2012 wurde das Kreislaufwirtschaftsgesetz novelliert. Ein besonderer Schwerpunkt der Diskussion lag dabei auf der Rolle der privaten Abfallentsorgung. Unbestritten war und ist die zunehmende Wichtigkeit der Wiederverwertung. In direkter Verbindung zur Energie- und Rohstoffpolitik steht die Beseitigung der nuklearen Abfälle. weiter